Polizei bittet Heer um Hilfe

Zu wenig Cops

Polizei bittet Heer um Hilfe

Mehr als 2.500 Polizisten werden beim Akademikerball am 30. Jänner im Einsatz sein, nur zwei Tage später ruft die erste Pegida-Demo in Wien einen Großeinsatz der Exekutive auf den Plan und durch die erhöhte Terrorgefahr der letzten Wochen stehen zurzeit so viele Botschaften unter Objektschutz wie noch nie. „Es ist schon schwierig, den normalen Dienst mit unseren personellen Ressourcen abzudecken. Die momentane Situation ist also eine Herausforderung für uns“, kritisiert der Wiener Landesvorsitzende der christlichen Polizeigewerkschaft (FCG) Gerhard Zauner. Er könnte sich gut vorstellen, dass das Innenministerium – wegen der gestiegenen Zahl an Objektbewachungen – das Bundesheer um Unterstützung bittet.

Ähnlich sieht das sein ­Wiener Amtskollege Albert Schmiedt von der Freiheitlichen Polizeigewerkschaft AUF: „Das wäre sicher nicht schlecht in der momentanen Situation. Diese Forderung gibt es auch schon ziemlich lange“, bestätigt Schmidt gegenüber ÖSTERREICH.

Beamte klagen über den
 Mangel an Ausrüstung
„Das ist nicht der springende Punkt“, gibt Hermann Greylinger (FSG), Vorsitzender der Polizeigewerkschaft, zu verstehen. „Es fehlt uns vor allem an Ausrüstung. Für den Akademikerball etwa haben wir zu wenig Mannausstattung. Da muss dringend etwas getan werden.“ Dass das Bundesheer einmal Aufgaben der Polizei übernehmen könnte, lehnt Greylinger allerdings ab: „Das ist demokratiepolitisch bedenklich und erfordert eine Verfassungsänderung.“

Allerdings: Die letzten Personalvertretungswahlen gewann die FCG. 2016 übernimmt sie das Ruder bei der Polizeigewerkschaft.

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