SPÖ beruft kurzfristig Präsidium ein

Nach Wahl-Schlappe

SPÖ beruft kurzfristig Präsidium ein

 Die SPÖ hat für Montagabend kurzfristig ein Treffen des Partei-Präsidiums in Wien einberufen. Das gaben die SPÖ-Landesorganisationen sowie SPÖ-Bundesgeschäftsführer Gerhard Schmid am Nachmittag in einer gemeinsamen Aussendung bekannt. "Personaldiskussionen werden wir dabei sicher nicht führen. Wir lassen uns in dieser schwierigen Zeit als Gesamtpartei nicht auseinanderdividieren", hieß es.

Rückendeckung für Faymann
Ziel ist es, sich bei dem Treffen um 18 Uhr im Parlament klar hinter Parteichef Werner Faymann zu stellen: "Es gibt nur eine SPÖ und als solche sind wir alle dafür verantwortlich, an unserer politischen Strategie etwas zu ändern", so Schmid. "Was uns sicher nicht weiterhilft, sind Personaldebatten. Gemeinsam mit unserem Parteivorsitzenden, Bundeskanzler Werner Faymann wollen wir die SPÖ wieder so aufstellen, dass sie für die Menschen eine vertrauenswürdige Kraft darstellt", hieß es im Namen aller neun Landesparteivorsitzenden.

Festgehalten wird in der Stellungnahme, dass es nach dem "sehr enttäuschenden Wahlergebnis" inhaltliche Diskussionen und "die richtigen Konsequenzen" geben müsse. "Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam. Wir nehmen das Wahlergebnis ernst und setzen alles daran, aus diesem Ergebnis die richtigen Schlüsse zu ziehen. Im Übrigen werden strukturelle, inhaltliche und personelle Fragen bei Parteitagen entschieden."
 

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