ÖVP-Sommerkampagne

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"Wir sind die Partei der Jungen"

Eine "Allianz mit den Freiwilligen Österreichs" will die ÖVP im Sommer eingehen und schickt ihre Spitzenvertreter auf eine Tour durch die Vereinslandschaft in allen neun Bundesländern. Von Parteichef Josef Pröll abwärts werden die Minister und Staatssekretäre zumindest einen Tag lang bei Feuerwehr, Rotem Kreuz und Sportvereinen schnuppern.

"Wir sind rekord-verdächtig"
Das Logo der von der Jungen Volkspartei mitorganisierten Sommerkampagne zieren Lorbeerkranz und Krönchen - passend zum Slogan "Wir sind rekord-verdächtig", mit dem die ÖVP übrigens nicht sich selbst meint, sondern die über drei Millionen Freiwilligen.

"Wir sind die Partei der Jungen"
Ansprechen möchte die Partei mit ihrer Sommerkampagne vor allem die Jungwähler, von denen die ÖVP gleich einige zur Pressekonferenz mitgebracht hatte - Feuerwehrmann, Fußballspieler, Rot-Kreuz-Mitarbeiterin und Tubist posierten gemeinsam mit der Parteispitze geduldig für die Kameras. "Wir sind die Partei der Jungen", so Pröll mit Blick auf die kürzlich absolvierten Landtagswahlen und zeigte sich durchaus stolz auf die nach dem "Superpraktikanten" zweite auf die jugendliche Zielgruppe zugeschnittene Kampagne. Er selbst wird im Sommer gleich zweimal ausrücken: Am 17. August zum Roten Kreuz nach Salzburg und am 27. August zu den Pfadfindern in die Steiermark.

Laut ÖVP-Generalsekretär Fritz Kaltenegger wurde bei der Organisation der Termine - Landwirtschaftsminister Nikolaus Berlakovich startet am 21. Juli bei einem niederösterreichischen Radverein, Klubchef Karlheinz Kopf besucht im August einen Vorarlberger Fußballclub, Innenministerin Maria Fekter versucht sich bei der Bergrettung in Oberösterreich - darauf geachtet, dass neben Gesprächen mit Funktionären auch Bürgerkontakte bei abendlichen Vereinsfesten möglich sind. Zwischen rotem ASKÖ und schwarzer Sportunion werde dabei nicht unterschieden. Den Vorwurf, die Vereine politisch vereinnahmen zu wollen, wies der VP-Geschäftsführer von sich - es gehe der ÖVP lediglich darum, für die viele Freiwilligenarbeit "Danke zu sagen".

Damit das Vereinsleben auch unter der künftig stärker forcierten Ganztagsschule nicht leidet, forderte JVP-Obmann Sebastian Kurz fünf "Sonderurlaubstage" für Schülerinnen und Schüler, die sich etwa in der Schülervertretung oder in Vereinen engagieren. Außerdem sollte es eine 24-Stunden-Hotline für Vereinsfragen im zuständigen Innenministerium geben.

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