US-Punks verbünden sich mit Besetzern

"Keep Fighting"

© Niko Ostermann

US-Punks verbünden sich mit Besetzern

Die Besetzer der Universität Wien erhielten am Sonntag Abend eine weitere Solidaritätsbekundung. Dieses Mal nicht per Mail sondern in Fleisch und Blut. Zwei Viertel der US-Punk-Band Anti Flag besuchten das besetzte Audimax. Bandleader Justin Sane wand sich an die Studenten und rief sie zum Durchhalten auf. "Keep fighting! Don't give up!" rief er in den bis zum Bersten gefüllten Saal.

Der als hochpolitisch geltende Sänger wand sich auch an die österreichische Regierung. "Es sollte nicht unser Problem sein, die verschuldeten Banken mit unseren Steuergeldern zu retten", so Sane. Und weiter: "Es ist ein Spiegel der Gesellschaft, wieviel Geld in Bildung investiert wird. Und die Minister im Parlament sollten sich schämen."

Mit seinem Bandkollegen stimmte er nach seiner Rede den The Clash-Klassiker "Should I stay or should I go" an. Den Refrain ergänzte er mit dem Aufruf an die Studenten zum Durchhalten: "Definitely stay!".

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