Annäherung zw. Studenten und Uni-Leitung

Innsbruck

© APA/ROBERT PARIGGER

Annäherung zw. Studenten und Uni-Leitung

Erste Annäherungen zwischen Besetzern und der Universitätsleitung hat es nach der beinahe 15-tägigen Okkupation der Aula in der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (Sowi) der Uni Innsbruck gegeben. Ein Angebot der Uni-Leitung an die Protestierenden umfasst u.a. einen Raum für die Studenten, eine Hörerversammlung mit der Unileitung pro Semester und eine Homepage. "Es ist ein super Angebot mit konkreten Vorschlägen, das es sonst nirgends gibt", kommentierte Daniel Sailer von der Presse-Arbeitsgruppe das Offert des Rektorats am Freitag.

Alles zu den Uni-Protesten

"Uni von unten"
Mittels einer Homepage "Uni von unten" sollen Studierende die Uni mitgestalten. Für eine breite Diskussionsplattform an der Universität Innsbruck solle zudem innerhalb eines Jahres ein neuer Raum geschaffen werden. Dieser solle zukünftig alternativen und autonomen Lehrveranstaltungen, kulturellen Programmen sowie den Plenen zur Verfügung stehen. Letztere sollen weiterhin regelmäßig stattfinden, wünschte sich Uni-Rektor Karlheinz Töchterle im Rahmen einer Diskussion. Nur so sei es möglich, mit den Studierenden Universität zu leben.

Punkte wie eine zentrale Hörerversammlung mit der Unileitung pro Semester, ein selbstverwaltetes Lehrangebot ("Kritische Uni") sowie eine Studiendiskussion mit einer Arbeitsgruppe über die Verbesserung der Studiensituation waren ebenso im Angebot enthalten gewesen. Dieses Offert der Universitätsleitung werde jetzt von einer neu formierten Arbeitsgruppe behandelt, im Anschluss geht es in die Verhandlung. Werde ein gemeinsamer Konsens gefunden, werde man über eine Beendigung der Besetzung der Sowi-Aula nachdenken, meinte Sailer.

Am Freitagvormittag war die Sowi-Aula seit "14 Tagen und 18 Stunden" besetzt. Immer noch würden sich täglich gegen Abend bis zu 200 Personen einfinden, die Okkupation werde vorerst aufrecht bleiben. Mit Ersatzräumlichkeiten sei das Problem der Vorlesungen laut Sailer übergangsweise gut gelöst. Für den morgigen Samstag hatte sich Kabarettist und Schauspieler Josef Hader angekündigt. Der Künstler werde einen kleinen Auszug aus einem seiner Programme zum Besten geben, hieß es.

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