35 Tote bei Busunfall in Afghanistan

Lenker wohl schuldig

© Reuters

35 Tote bei Busunfall in Afghanistan

Bei einem Busunfall am Salang-Pass im Norden Afghanistans sind mindestens 35 Menschen ums Leben gekommen. Der Bus fuhr auf der schmalen Bergstraße auf einen Tanklastwagen auf, der in Brand geriet, wie das Innenministerium in Kabul am Mittwoch mitteilte. Vermutlich sei das Unglück auf die "unvorsichtige" Fahrweise des Busfahrers zurückzuführen.

Neujahrsfest steht vor der Tür
Unter den Toten seien auch Frauen und Kinder, erklärte das Ministerium weiter. Zahlreiche Opfer seien ins Krankenhaus gebracht worden. Eine genaue Zahl der Verletzten nannte das Ministerium nicht. Den Angaben zufolge verfügte der Bus über mehr als 50 Sitze.

Bei einem schweren Lawinenunglück im Februar waren am Salang-Pass rund 170 Menschen ums Leben gekommen. Die vielbefahrene Passstraße steigt im Hindukusch-Gebirge bis auf rund 3.400 Meter Höhe an. Sie ist die Hauptverbindung zwischen Kabul und dem Norden Afghanistans. Derzeit reisen viele Afghanen in die nördlichen und etwas friedlicheren Provinzen des Landes, um das Neujahrsfest Nowrus am 21. März dort zu feiern.

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