Zwei Tote bei Messer-Attacke im Urlaubs-Paradies

In Ägypten

Zwei Tote bei Messer-Attacke im Urlaubs-Paradies

In Ägypten sind bei einem Messerangriff an einem Strand in dem beliebten Urlaubsort Hurghada am Roten Meer mehrere Urlauber angegriffen worden, teilte das ägyptische Innenministerium auf seiner offiziellen Facebookseite mit.

Aus Sicherheitskreisen hieß es, bei dem Angriff seien zwei Urlauberinnen getötet worden. Das Innenministerium sprach am Freitag zunächst von sechs Verletzten unterschiedlicher Nationalität.

Die getöteten Touristinnen waren Sicherheitskreisen zufolge Deutsche. Das bestätigte Mohamed al-Hamzawi, Sicherheitsmanager für die Region am Roten Meer, der Nachrichtenagentur Reuters.

Die ägyptische Nachrichtenseite "Al-Masry al-Youm" berichtete, dass es sich bei den Toten um zwei Touristinnen aus der Ukraine handeln soll. Die Verletzten kämen demnach unter anderem aus Tschechien und Armenien. Die Agentur Interfax berichtete am Freitag mit Verweis auf das russische Konsulat von einer verletzten russischen Touristin.

Österreicher wurden bei dem Angriff nicht verletzt.

Mit Messer an den Strand geschwommen

Der Angreifer sei mit dem Messer an den Strand geschwommen und habe dann die Touristen attackiert, teilte das ägyptische Innenministerium mit. Der Angreifer sei festgenommen worden. Sein Motiv war zunächst unklar.

Hurghada Attentäter © Twitter
Hier wird der Messer-Mann in einem Käfig abgeführt. (c)Twitter

Zunächst bekannte sich keine Gruppe zu dem Angriff. Die Jihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) hatte in der Vergangenheit mehrere Attentate auf Sicherheitskräfte, Touristen und Christen für sich beansprucht.

Hurghada ist ein beliebtes Reiseziel. Der Badeort am Roten Meer wird von vielen ukrainischen und anderen europäischen Touristen besucht. Nach einer Vielzahl von Anschlägen sind die Sicherheitsvorkehrungen an den Touristenorten Ägypten verschärft worden.

Bereits im Jänner 2016 waren drei Touristen bei einem Angriff auf ein Hotel in Hurghada verletzt worden. Die Angreifer sympathisierten mutmaßlich mit dem IS.

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