Alarm: Schlepper auf Balkanroute erpressen Flüchtlinge

UNHCR

Alarm: Schlepper auf Balkanroute erpressen Flüchtlinge

Die Schließung der Balkanroute und verschärfte europäische Grenzkontrollen stürzen Flüchtende nach UNO-Angaben in neue Gefahren. Schlepper im Norden Mazedoniens und teils auch aus der serbischen Hauptstadt Belgrad, in Pristina (Kosovo) und in Sofia (Bulgarien) setzten "routinemäßig" Menschen fest und erpressten sie, gaben Betroffene laut einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks UNHCR vom Montag an.

Es gebe alarmierende Berichte von Flüchtlingen, die nach eigenen Angaben verschleppt und gegen ihren Willen festgehalten, missbraucht, gefoltert und erpresst wurden. Einige Kriminelle sollen den Berichten zufolge auch sexuelle Gewalt und Folter eingesetzt und Menschen über Tage hinweg festgehalten haben, um höhere Zahlungen als vereinbart zu erpressen.

Insgesamt seien Zehntausende Menschen an den Grenzen in Bulgarien, Kroatien, Griechenland, Ungarn, Serbien, Spanien und Mazedonien zurückgedrängt worden, teils gewalttätig, um andere abzuschrecken. "Dieser Bericht zeigt, dass viele Flüchtlinge und Migranten ohne sichere Fluchtrouten große Risiken auf sich nehmen, um nach Europa zu kommen", meinte der Direktor des UNHCR-Europabüros, Vincent Cochetel.

 

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