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Amri fragte auf der Flucht nach dem Weg

Berlin-Killer

Amri fragte auf der Flucht nach dem Weg

Am Montag vor Weihnachten fuhr der 24-jährige Tunesier Anis Amri mit einem Lkw in einen Berliner Weihnachtsmarkt. Zwölf Menschen wurden dabei getötet, Dutzende verletzt. Nach der Tat ergriff er die Flucht.

Grinsend um Weg gefragt

Wie die britische Zeitung "Daily Star" berichtet, soll er dabei komplett ruhig den rumänischen Lkw-Fahrer Alexandru Gindea nach dem Weg gefragt haben. Der Killer sei an einer französischen Tankstelle zwischen Limoges und Brive-la-Gaillarde grinsend auf ihn zu gekommen und habe nach der Autobahn nach Lyon gefragt.

"Er kam zielbewusst zu meiner Tür, sah sehr sauber und frisch rasiert aus und trug einen weißen Wollpullover", erklärte Gindea der Zeitung. "Ich war froh als er ging und dass er kein Dieb war, er war glücklich, dass er nicht die falsche Route genommen hat."

"Sah aus wie ein Tourist"

Der 37-jährige Lkw-Fahrer sei schockiert gewesen, als er schließlich die Fahndungsfotos des IS-Killers in den Medien sah. "Er sah nordafrikanisch aus. Er sah aus wie ein Tourist, aber nie wie ein Terrorist oder wie jemand auf der Flucht. Irgendwer in Frankreich muss ihm geholfen haben, damit er so gut gekleidet aussah."

Gindea habe letzten Mittwoch die Polizei in Frankreich und Deutschland verständigt, doch bis er die richtigen Behörden erreicht habe, sei Amri längst verschwunden gewesen. In der Nacht auf Freitag wurde Amri schließlich von der Polizei in Mailand erschossen.

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