Asylwerber zündet sich vor Flüchtlingslager an

3 Jahre in Nauru

Asylwerber zündet sich vor Flüchtlingslager an

Er hatte gegen Australiens Politik protestiert, Asylbewerber in Lagern außerhalb des Landes festzuhalten.

Der Mann harrte mit anderen Asylbewerbern drei Jahre lang in dem Flüchtlingscamp aus. Zum Zeitpunkt des Vorfalls besuchte eine Delegation des UNO-Flüchtlingshochkommissariates (UNHCR) die Einrichtung in Nauru.

Lager illegal

Flüchtlinge, die versuchen, aus Indonesien oder Sri Lanka per Boot nach Australien zu gelangen, werden nach Nauru oder Papua-Neuguinea gebracht. Einen Tag zuvor hatte das oberste Gericht von Papua-Neuguinea ein australisches Flüchtlingslager dort für illegal erklärt. Nach dem Urteil sollte es laut der Regierung von Papua-Neuguinea geschlossen werden.

Australiens Regierungschef Malcolm Turnbull betonte, dass die 850 Asylbewerber in dem Lager in Papua-Neuguinea auch trotz der angekündigten Schließung niemals nach Australien werden einreisen dürfen. Einem Radiosender in Melbourne sagte er: "Ich will in dieser Frage ganz klar sein. Diese Leute werden nicht nach Australien kommen. Punkt."

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