Brexit-Verhandlungen: Kaum Fortschritte

"Keine Erpressung"

Brexit-Verhandlungen: Kaum Fortschritte

Kaum Fortschritte hat offenbar die zweite Runde der Brexit-Verhandlungen gebracht. Der Brexit-Verhandler der Briten, David Davis, sprach zwar von einem "positiven Fazit" der von Montag bis Donnerstag dauernden Gespräche, doch werde man in Sachen finanzieller Verpflichtung Londons durch den EU-Austritt "keine Erpressung" zur Kenntnis nehmen.

EU-Chefverhandler Michel Barnier forderte neuerlich - wie bereits nach der ersten Runde - Klarheit in den Positionen durch die Briten. Jedenfalls habe es bei den drei Hauptpunkten Bürgerrechte, finanzielle Abgeltung und Nordirland-Grenze keine nennenswerten Fortschritte gegeben. Barnier verlangte neuerlich, dass bei den Bürgerrechten der EuGH zuständig sein müsse. Außerdem solle London endlich ein Gesamtpaket für die finanziellen Bereiche vorlegen, dann könne man verhandeln.
 

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