Clinton stellte Wirtschaftsplan vor

Fünf Punkte

Clinton stellte Wirtschaftsplan vor

Die US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton hat angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs als Teil ihrer Wirtschaftsagenda Steuerschlupflöcher abzuschaffen. "Lasst uns sicherstellen, dass die Wall Street, Konzerne und die Super-Reichen ihren fairen Anteil an Steuern bezahlen", sagte die Demokratin am Mittwoch in Raleigh im US-Bundesstaat North Carolina.

Sollte der Kongress keine Reformen zur Abschaffung der Erleichterungen beschließen, werde sie das Finanzministerium damit beauftragen.

Konjunktur ankurbeln

Die Änderung der Abgabenvorschriften sei ein Teil ihres Fünf-Punkte-Plans zur Ankurbelung der Konjunktur. Dieser sehe außerdem umfangreiche Infrastruktur-Investitionen vor sowie Anreize für Firmen zur Gewinnbeteiligung ihrer Angestellten und die Einführung familienfreundlicherer Arbeitsbedingungen. Außerdem soll die Ausbildung an Universitäten und Colleges bezahlbarer werden. Clinton ging darüber hinaus auf Forderungen ein, die vor allem Anhängern ihres parteiinternen Rivalen Bernie Sanders wichtig sind. Sie kündigte an, sich einzusetzen für eine Erhöhung des Mindestlohns und eine Stärkung der Rechte von Gewerkschaften. Internationale Handelsabkommen, die amerikanischen Arbeitern schadeten, werde sie ablehnen.

US-Wahl

Senator Sanders hatte der Ex-Außenministerin überraschend lange die Präsidentschaftskandidatur streitig gemacht. Erst kurz vor Ende der Vorwahlen sicherte sich Clinton die nötige Stimmenmehrheit. Im Juli soll sie offiziell nominiert werden. Bei den Republikanern schnitt der umstrittene Milliardär Donald Trump im Vorwahlkampf am besten ab. Die Präsidentenwahl findet im November statt.

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