Fährschiff explodiert

Drama im Urlaubs-Paradies: Österreicherin getötet

Es sollten die schönsten Urlaubswochen des Jahres werden. Sie wurden zur Tragödie. Eine 28-jährige österreichische Touristin und eine weitere Urlauberin kamen ums ­Leben, nachdem auf einem Schnellboot im indonesischen Bali ein Benzintank explodiert war. Weitere 18 Personen wurden verletzt.

Zuvor postete sie noch entspannte Urlaubsbilder

Die junge gebürtige Stei­rerin Kathrin Z. postete noch wenige Stunden zuvor Fotos aus ihrem Urlaub im indonesischen Strandparadies Bali in sozialen Netzwerken.

Am Donnerstag besteigt sie mit 34 anderen Touristen das Schnellboot „Gili Cat II“, das sie vom Hafen Padang Bai auf die Nachbarinsel Lombok bringen soll – darunter drei weitere Österreicher. Doch nach nur 200 Metern Fahrt kommt es zur Katastrophe.

Opfer erliegt im Spital 
seinen Kopfverletzungen

Ein Benzintank des Schiffes explodiert. Feuer bricht aus, Rauch steigt von Bord des Schiffes auf. Danach spielen sich dramatische Szenen ab: Krankenwagen eilen zum Hafen, Retter bergen die blutenden Opfer vom Boot. Noch an Bord stirbt eine Touristin.

Die Schwerverletzte Kathrin Z. wird ins Kasih Ibu Hospital in Gianyar gebracht. Dort erliegt sie jedoch ihren Kopfverletzungen, wie die behandelnde Ärztin ÖSTERREICH bestätigt. Ihr Freund Manuel M. trug schwere Verletzungen davon. Die beiden anderen (Nicole G. und Harald P.) blieben unverletzt – sie wollen so schnell es geht nach Hause (siehe Interview).

Batterie

Einen Terroranschlag als Ursache schloss die Polizei schnell aus. Möglicherweise habe ein Kurzschluss in der über dem Benzintank montierten Batterie die Katastrophe ausgelöst, so der Polizeichef.

(baa, kor)

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