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EU-Polizist im Kosovo erschossen

EULEX-Mission

EU-Polizist im Kosovo erschossen

Der am Donnerstag in der Früh bei einem Zwischenfall im Nordkosovo verwundete Angehörige der EU-Rechtsstaatsmission (EULEX) ist seinen Verwundungen erlegen. Der Zwischenfall ist laut EULEX-Angaben gegen 7.30 Uhr passiert, als zwei EULEX-Fahrzeuge mit sechs Mitarbeitern zum Grenzübergang Jarinje unterwegs waren und in der Ortschaft Zvecan unter Beschuss kamen. Die EULEX bestätigte den Tod des Mitarbeiters.

Der EULEX-Angehörige sei im bewusstlosen Zustand kurz nach 8.00 Uhr ins Krankenhaus in Nord-Mitrovica eingeliefert worden. Die Wiederbelebungsversuche der Ärzte hätten erfolglos fast eine Stunde gedauert, wurde Milan Ivanovic, der Chef des Krankenhaus in Nord-Mitrovica von der staatlichen serbischen Nachrichtenagentur Tanjug zitiert. Auch sei der Mann aus Feuerwaffen verletzt worden, sagte der Arzt, ohne Details zu erläutern. Eine Task Force in Mitrovica sei sofort aktiviert worden, Ermittlungen seien im Gange, die Zone des Angriffes sei abgesperrt worden, teilte die EULEX-Mission in Prishtina mit. Die Mission verurteilte gleichzeitig die Gewalt gegen ihren Angehörigen und ersuchte eventuelle Augenzeugen der Geschehnisse, sich der EULEX-Mission zu melden.
 

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