Erneuter Pegida-Skandal in Dresden

Gebastelte Nazi-Protest-Plakate

Erneuter Pegida-Skandal in Dresden

Nun ereilt der nächste Skandal das deutsche Bundesland Sachsen! Vor wenigen Tagen blockierte ein wütender, rechter Mob einen Bus, der Flüchtlinge zur Asylunterkunft bringen sollte. In Bautzen wiederum wurde ein noch leerstehendes Flüchtlingsheim in Brand gesetzt. Deutschland ist empört und betroffen.

"Zutiefst beschämend"
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) verurteilte die Vorkommnisse als "zutiefst beschämend". Auf Twitter schrieb er am Wochenende: "Wer unverhohlen Beifall klatscht, wenn Häuser brennen, und wer Flüchtlinge zu Tode ängstigt, handelt abscheulich und widerlich."
 




Beifall
Doch manche Pegida-Anhänger, die am Montagabend in Dresden an einem Aufmarsch teilnahmen, sahen in dem Tweet wohl eine Inspirationsquelle, denn hier wurde Beifall für die Geschehnisse in Clausnitz geklatscht.

Etwa 2500 bis 3000 Pegida-Anhänger trafen sich am Montag zum Aufmarsch gegen Flüchtlinge. Ein Teilnehmer der Demonstration hatte sogar ein Schild gebastelt, das den Begriff Nazi mit "Nicht An Zuwanderern Interessiert" gleichsetzte.

"Mut der Bürger"
Pegida-Wortführerin Tatjana Festerling legte ein gutes Wort für die Demonstranten von Clausnitz ein und lobte laut Bild.de den "Mut der Bürger". Außerdem soll sie die Flüchtlinge als "skrupellose Invasoren" bezeichnet und ihnen vorgeworfen haben, Kindertränen zu instrumentalisieren. Ein Teil der Anhäger quittierte ihre Rede mit "Clausnitz-Rufen" und Beifall.

Den Höhepunkt erreichte Festerling mit der Feststellung: "Wer gerade angeblich schwerst traumatisiert aus Kriegszonen kommt, wird mit Menschen, die 'Wir sind das Volk' rufen, locker fertig."

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