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26 Feuer-Tote in Drogenzentrum in Peru

Bei Fluchtversuch

26 Feuer-Tote in Drogenzentrum in Peru

Bei einem Brand in einem Drogenentzugszentrum in Peru sind 26 Menschen ums Leben gekommen und weitere 13 verletzt worden. Das Feuer brach am Freitag in dem Zentrum "Cristo es Amor" in der Hauptstadt Lima aus, wie die Feuerwehr am Samstag mitteilte.

Das gesicherte Gebäude machte es den Menschen schwer zu entkommen, berichteten Augenzeugen. Weil die Türen verriegelt waren, saßen die verzweifelten Patienten demnach wie in einer Falle in dem Gebäude fest. Die meisten Opfer sollen erstickt sein.

Das tragische Unglück ereignete sich bei einem Fluchtversuch von Patienten. Sie hatten nach Angaben von Überlebenden Matratzen angezündet, um das entstehende Chaos für ihre Flucht zu nutzen. Daraufhin sei die Lage außer Kontrolle geraten, weil sich die Gitter nicht hätten öffnen lassen. Das Feuer breitete sich schnell aus. Die Feuerwehr musste nach Medienberichten Wände einreißen, da das einfacher war, als die Gitter zu öffnen.

Diashow Ausbruchsversuch: 26 sterben in Drogenzentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

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Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

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Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

Peru: Feuer in peruanischem Entzugszentrum

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In der Einrichtung sollen etwa 70 Patienten zwischen 13 und 68 Jahren gewesen sein. Das Haus war Berichten zufolge wegen mangelnder Sicherheit bereits zweimal geschlossen, und heimlich wieder in Betrieb genommen worden. Frauenministerin Ana Jara beklagte, dass viele Drogeneinrichtungen in Peru eher Gefängnissen ähnelten.

In Lima gibt es zahlreiche Reha-Zentren für Drogenabhängige, die von evangelischen Gruppen betrieben werden. Oft werden die Drogensüchtigen gegen ihren Willen von ihren Familien dort eingeliefert. Dort müssen sie sich, oft ohne professionelle Begleitung, harten Entzugsmaßnahmen unterziehen.

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