Giftschlamm fordert zehntes Todesopfer

350 Häuser zerstört

© Reuters

Giftschlamm fordert zehntes Todesopfer

Gut ein Monat nach der Umweltkatastrophe in Ungarn, bei der giftiger Schlamm einer Aluminiumfabrik austrat, ist am Freitag ein zehntes Opfer gestorben. Der 71-jährige Mann erlag im Krankenhaus von Györ den schweren Verätzungen, die ihm die laugenhaltige Schlammwelle in der Ortschaft Kolontar zugefügt hatte, berichtete das Internetportal "kisalfold.hu".

Mehr als 350 Häuser zerstört
Am 4. Oktober war der Damm eines Abfallbeckens der Firma gebrochen. Die giftige rote Substanz ergoss sich über mehrere Ortschaften, hauptbetroffen war Kolontar. Rund 150 Menschen wurden verletzt, mehr als 350 Häuser zerstört und eine Fläche von 40 Quadratkilometern verseucht.

Das Abfallbecken gehört zu einem Bauxitwerk der privaten Ungarischen Aluminium-AG. Die Regierung in Budapest stellte das Unternehmen nach dem Unglück unter staatliche Zwangsverwaltung. Anwälte der Firma sowie der Oper verhandeln derzeit über Schadenersatzforderungen.

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