US-Präsidentenwahl

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Giuliani will ins Weiße Haus

Der frühere New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani hat einen weiteren Schritt auf dem Weg zur Präsidentschaftskandidatur unternommen. Der 62-jährige Republikaner reichte am Montag bei der Bundeswahlkommission eine so genannte Kandidatur-Erklärung ein. In den Umfragen liegt Giuliani knapp hinter der Favoritin der Demokraten, New Yorks Senatorin Hillary Clinton.

Die ersten Weichen für den Weg ins Weiße Haus stellte Giuliani Ende vergangenen Jahres. Im November beantragte er die Gründung eines Förderausschusses, um seine Chancen für die Wahl 2008 auszuloten.

Held von von 9/11
Als New Yorker Bürgermeister verschaffte sich Giuliani nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 im gesamten Land große Achtung. Das US-Magazin "Time" kürte ihn zum "Mann des Jahres". Nach rund acht Jahren schied er Ende 2001 aus dem Amt.

Schon einmal gegen Hillary
Im Jahr 2000 bewarb sich Giuliani gegen Hillary Clinton um einen Senatorenposten. Wegen einer Krebserkrankung und der Aufsehen erregenden Trennung von seiner Frau zog er seine Kandidatur zurück.

Politisch gilt Giuliani als moderat. Er unterstützt striktere Waffengesetze, Homo-Ehen, embryonale Stammzellenforschung und das Recht auf Abtreibung. Diese Standpunkte laufen der Mehrheit der konservativen republikanischen Basis zuwider.

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