Panik: Gas-Attacke auf der Wiesn

Irrer sprühte Tränengas

Panik: Gas-Attacke auf der Wiesn

Nur wenige Stunden nach der feierlichen Eröffnung des Münchner Oktoberfestes kam es zu einem schweren Zwischenfall auf der Wiesn: Am Abend versprühte ein möglicherweise angetrunkener "Gast" im Schützenzelt Tränengas. Es entstand Panik, die Menschen rangen nach Luft, rieben sich die Augen und liefen ins Freie. Auch die Musikkapelle musste ihr Programm abbrechen.

„Auf einmal konnte ich nicht mehr atmen, niemand wusste was geschah und jeder wollte nur schnell raus aus dem Zelt!“, sagte ein entsetzter Wiesn-Gast aus dem USA gegenüber der Bild-Zeitung.

Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdiensten eilte den geschockten Wiesn-Gästen zu Hilfe. 30 Menschen wurden von den Johannitern versorgt. Der Gas-Sprüher wurde von der Polizei festgenommen. Nachdem die Feuerwehr das Zelt durchgelüftet hatte, konnte die Feier nach kurzer Zeit wieder weitergehen.

Rekord: Erste "Bierleiche" schon drei Stunden vor der Eröffnung

Er schaffte es nicht einmal bis ins Bierzelt: Schon drei Stunden vor dem offiziellen Start des Münchner Oktoberfestes ist ein Besucher mit Alkoholvergiftung in der Sanitätsstation des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) gelandet. Wie das BRK erst am Sonntag mitteilte, war der 20-jährige Germeringer am Samstag gegen 9.00 Uhr beim Warten auf den Einlass vor einem Zelt zusammengebrochen. Er musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die Zelte öffnen um 9.00 Uhr, und am ersten Wiesn-Tag gibt es erst nach der offiziellen Eröffnung um 12.00 Uhr Alkohol im normalen Ausschank.
 

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