Kinderschänder:

Bei Geständnis

Kinderschänder: "Mutter des Opfers ist Schuld"

Zweimal saß der 41-Jährige bereits wegen Kindesmissbrauchs im Gefängnis. Nun soll er sich wieder an zwei elfjährigen Buben vergangen haben. Am zweiten Prozesstag legte der Deutsche ein Geständnis ab, bei dem so mancher seinen Ohren nicht traute.

"Seine Mutter hat ihn immer zu mir abgeschoben, wenn sie keine Zeit für ihn hatte [...] oder die Wohnung für sich haben wollte [...] er hat sichtlich darunter gelitten", sagte der Vizeschützenkönig 2015 des Marmstorfer Schützenvereins aus.

"Einschlafhilfe"
Da der Bursche unter Migräne und Schlafstörungen gelitten habe, habe er ihn als "Einschlafhilfe" massiert. "Ich weiß, dass ich gerade angesichts meiner Vorstrafen schwere Fehler gemacht habe, die nicht hätten passieren dürfen."

Ersatz-Opa
Der 41-Jährige lernte sein Opfer durch einen Aushang der alleinerziehenden Mutter kennen. Acht Jahre lang spielte er Ersatz-Opa für den heute 11-jährigen Buben. Dadurch bekam er außerdem Zugang zu weiteren Buben der Familie, auch Nachbarskinder durften bei dem Kinderschänder übernachten. Zwei Kinder sollen laut "Bild"-Informationen unter schweren psychischen Störungen leiden.

Aufgeflogen
Im Dezember vergangenen Jahres erzählte einer der Jungen schließlich davon, was ihm widerfahren war. Der Kinderschänder verschwand daraufhin aus Mamstorf und checkte in einer Anstalt, in der Sextäter behandelt werden, als "vorübergehender Gast" ein.

Am Mittwoch wird der Prozess fortgesetzt - dann soll die Mutter aussagen.

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