Bis zu sieben Jahre Gefängnis

Kirgistan stellte erstmals Brautraub unter Strafe

Nach Kritik von Menschenrechtlern hat das zentralasiatische Kirgistan erstmals den traditionellen Brautraub verboten und verhängt dafür künftig Haftstrafen bis zu sieben Jahren. Ein entsprechendes Gesetz habe Präsident Almasbek Atambajew unterzeichnet, berichteten am Montag Medien aus der Hauptstadt Bischkek.

Schätzungen zufolge werden jährlich bis zu 12.000 junge Frauen in der früheren Sowjetrepublik von Männern entführt und zur Heirat gezwungen. Das von dörflichen Clanstrukturen geprägte Hochgebirgsland an der Grenze zu China ist der einzige Staat Zentralasiens mit einer Demokratie nach westlichem Vorbild.

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