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Krawalle bei Demo gegen Gaza-Offensive

Paris

Krawalle bei Demo gegen Gaza-Offensive

Trotz eines Demonstrationsverbots haben propalästinensische Gruppen am Samstag in Paris gegen den israelischen Militäreinsatz im Gazastreifen protestiert. Die Polizei wurde mit Steinen und Flaschen angegriffen und setzte daraufhin Tränengas ein, wie ein AFP-Reporter berichtete.

Bis zum Nachmittag kamen einhundert Demonstranten im Norden der französischen Hauptstadt zusammen, um ihre Solidarität mit den Menschen im Gazastreifen zu bekunden.

Die Pariser Polizei hatte die Kundgebung aus Sorge vor Ausschreitungen verboten. Am vergangenen Sonntag hatte es nach einer Demonstration mit tausenden Teilnehmern nahe zwei Synagogen heftige Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten, Mitgliedern der jüdischen Gemeinde und der Polizei gegeben.

Die Neue Antikapitalistische Partei, die mit zu der Demonstration am Samstag aufgerufen hatte, nannte das Verbot "illegitim und skandalös". Staatschef Francois Hollande betonte unterdessen, diejenigen, "die um jeden Preis demonstrieren wollen, müssen dafür die Verantwortung übernehmen".

Auch in London protestierten am Samstag tausende Menschen gegen die israelische Militäroffensive im Gazastreifen. Die Demonstration stand unter dem Motto "Frieden, Gerechtigkeit und ein freies Palästina". Der Protestzug startete am Mittag vor dem Regierungssitz in der Downing Street 10 und zog dann weiter in Richtung der israelischen Botschaft im Stadtteil Kensington.

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