London-Randale

"Ich dachte, ich würde verbrennen"

Das Bild ging um die Welt: Nachdem Randalierer ihr Haus in London-Croydon in Brand gesteckt hatten, war sie in ihrer Wohnung gefangen. Nur durch einen Sprung aus dem Fenster konnte sie sich retten. Ein beherzter Polizist fing sie auf, die junge Frau blieb unverletzt. Jetzt schilderte die 32-jährige Monika Konczyck, wie sie der Flammen-Hölle entkam: "Es wurde heißer und heißer in der Wohnung und als ich durch die Türe flüchten wollte war es einfach zu heiß. Ich dachte, ich würde verbrennen."

Landsmann überredete sie zum Sprung

"Ich geriet in Panik und wusste nicht, was ich tun sollte", erzählte die junge Polin in britischen Medien. Die Menschen auf der Straße hätten ihre zugeredet zu springen. "Doch mein Englisch ist nicht großartig. Ich bin erst seit ein paar Monaten hier", so Monika Konczyck. Erst ein Landsmann habe sie dann auf Polnisch zum rettenden Sprung überreden können. 

Erholung bei der Schwester

Jetzt erholt sich Konczyck bei ihrer Schwester, die seit längerer Zeit in London lebt, vom Riesen-Schreck. "Sie kam erst vor ein paar Monaten hierher und wir sind bestürzt, dass so etwas Schreckliches hier passieren kann. Wir dachten immer, das sei ein zivilisiertes Land," so Monikas ältere Schwester Beata Mecaj. "Meine Schwester ist traumatisiert, weil sie nur so knapp dem Tod entronnen ist. Sie wir jetzt einmal bei mir bleiben, und ich werde mich um sie kümmern, bis die darüber hinweg ist", so Macej gegenüber britischen Medien.

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