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Tat war geplant

Massenschießerei in Kalifornien: 14 Tote

Nach der Schießerei auf einer Mitarbeiterfeier in einer Sozialeinrichtung in Kalifornien mit 14 Toten ist ein Verdächtiger als ein US-Bürger aus San Bernardino identifiziert worden. Ein Mann mit dem selben Namen arbeitet bei den Gesundheitsbehörden, die die Feier in der Sozialeinrichtung für Behinderte abhielten, berichtete die "LA Times".

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(c) Reuters

Wollte sich ein Mitarbeiter rächen?
Bei dem Fest kam es Augenzeugen zufolge zu einem Streit, wonach ein Teilnehmer das Gebäude verlassen haben soll. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Es werde aber geprüft, ob sich ein frustrierter Mitarbeiter mit der Schießerei habe rächen wollen, sagte Polizeichef Burguan.

Dramatische Szenen
In und vor der riesigen Einrichtung, in der geistig behinderte Menschen betreut werden, spielten sich dramatische Szenen ab. Die Direktorin Lavinia Johnson sagte dem Sender CNN, sie habe mit ihren Mitarbeitern im Gebäude gewartet, bis sie von Polizisten nach draußen geführt worden sei. "Es war ein sehr traumatisches Ereignis für uns." Angehörige warteten vor dem Gebäude voller Angst auf Nachrichten. "Es dauerte eine Stunde, bis ich erfuhr, dass es meiner Tochter gut geht", sagte eine 63-Jährige.

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(c) AFP

Einer Beobachtungsstelle zufolge war es bereits die 351. Massenschießerei in den USA in diesem Jahr, bei der mindestens vier Menschen angeschossen wurden. Erst vergangene Woche hatte ein Mann in einer Abtreibungsklinik im Bundesstaat Colorado das Feuer eröffnet und drei Menschen getötet.

Kein Amoklauf
Bei dem Blutbad am Mittwoch handelte es sich offenbar nicht um einen Amoklauf: "Die Information, die wir haben, ist, dass sie vorbereitet kamen", sagte Burguan über die Täter. "Als wären sie auf einer Mission." Es müsse "zumindest von einer einheimischen terroristischen Situation" gesprochen werden.

Polizei identifizierte zwei Verdächtige
Nach der Schießerei mit 14 Toten in San Bernadino in Kalifornien hat die Polizei die zwei toten mutmaßlichen Attentäter identifiziert. Bei ihnen soll es ich um den 28-jährigen Syed Rizwan Farook und die 27-jährige Tashfeen Malik handeln, wie die US-Polizei am Mittwochabend (Ortszeit) laut dem Sender CNN mitteilte. Das Paar soll verheiratet oder verlobt gewesen sein.

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(c) afp

Faroook sei US-Bürger gewesen und habe in der Sozialeinrichtung gearbeitet, in der die Massenschießerei stattgefunden hatte, erklärte Polizeicehf Jarrod Burguan. Die beiden Toten sind nach Angaben der Behörden die einzigen Verdächtigen. Zuvor war jedoch ein weiterer mutmaßlicher Angreifer festgenommen. Es ist allerdings nicht klar, ob er an der Tat beteiligt ist.

Bei dem Fest kam es Augenzeugen zufolge zu einem Streit, wonach ein Teilnehmer das Gebäude verlassen haben soll. Eine offizielle Bestätigung gab es nicht. Es werde aber geprüft, ob sich ein frustrierter Mitarbeiter mit der Schießerei habe rächen wollen, sagte Polizeichef Burguan.

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Obama kritisiert Waffengesetze
US-Präsident Barack Obama mahnte ein Mal mehr eine Verschärfung der laxen Waffengesetze an, um der Gewalt Einhalt zu gebieten: "Wir können Schritte machen, um die Chancen zu verbessern, dass sich diese Massenschießereien nicht so oft zutragen", sagte er dem Sender CBS. Es gebe "ein Muster von Massenschießereien in diesem Land, das es nirgendwo sonst auf der Welt gibt".

Die demokratische Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton schrieb auf dem Onlinedienst Twitter: "Ich weigere mich, das als Normalität zu akzeptieren. Wir müssen handeln, um die Waffengewalt jetzt zu stoppen."

 

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