Ölpest: USA setzen Geheimwaffe ein Ölpest: USA setzen Geheimwaffe ein

"Ein Wal"

 

 

Ölpest: USA setzen Geheimwaffe ein

Er ist 30 Meter hoch, 340 Meter lang und soll endlich Fortschritte im Kampf gegen die Ölpest im Golf von Mexiko bringen: Der Supertanker "Ein Wal" machte sich aus Taiwan in die USA auf. Das größte Frachtschiff der Welt liegt derzeit in Norfolk (Virginia) vor Anker und soll am Freitag in Richtung Golf von Mexiko aufbrechen.

"Brauchen dieses Schiff"
"Ein Wal" soll beim Säubern des Meeres helfen. "Wir wollen den Leuten zeigen, was wir alles tun können", sagte Bob Grantham, Projekt-Koordinator der TMT Group. Doch noch gibt es Schwierigkeiten. Die Verhandlungen mit der US-Küstenwache ziehen sich hin. Man habe keinen Vertrag mit BP für die Säuberungsarbeiten.

Außerdem müssten noch bestimmte Umweltschutzbedingungen erfüllte werden. "Ein Wal" kann bis zu zwei Millionen Barrel Öl laden. Das würde den Kampf gegen die Ölpest schnell voran bringen. Experten sind sich einig: "Wir brauchen dieses Schiff."

"Alex" erschwert Kampf gegen Ölpest
Hurrikan "Alex" rast mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometern pro Stunde durch den Golf von Mexiko und erschwert den Kampf gegen die Ölpest.

Die Schiffe, die den Ölteppich auf der Wasseroberfläche abschöpfen, mussten am Dienstagabend wegen rauer See ihre Arbeit aussetzen. Aus dem Bohrloch selbst wird das Öl aber weiter von einem Tanker abgepumpt, der trotz hohen Wellengangs die Stellung hielt.

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