Regierung gegen sofortigen Machtwechsel

Ägypten-Krise

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Regierung gegen sofortigen Machtwechsel

Die ägyptische Regierung hat Forderungen aus dem Ausland nach einem sofortigen Beginn des Machtwechsels zurückgewiesen. Vorschläge, nach denen umgehend eine Übergangsperiode eingeleitet werden solle, müssten "abgelehnt" werden, teilte Außenminister Hossam Zaki am Mittwoch in Kairo mit. Ein solches Vorgehen würde die krisenhafte "innere Lage in Ägypten" weiter anfachen, fügte er hinzu.

US-Präsident Barack Obama hatte seinen im Zentrum der Kritik stehenden ägyptischen Kollegen Hosni Mubarak am Dienstag aufgerufen, umgehend einen Übergangsprozess einzuleiten. Ähnlich äußerte sich am Mittwoch EU-Außenministerin Catherine Ashton.

Der 82-jährige Mubarak hatte am Dienstag angesichts der Massenproteste in seinem Land erklärt, nach drei Jahrzehnten an der Macht werde er nicht für eine weitere Amtszeit kandidieren. Sein Mandat läuft offiziell bis September.
 

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