Revolutionäre entschädigen ihre Opfer

Kirgisistan-Putsch

Revolutionäre entschädigen ihre Opfer

Nach dem blutigen Volksaufstand in Kirgisistan mit Dutzenden Toten und über 1.000 Verletzten hat die von der Opposition eingesetzte Übergangsregierung eine zweitägige Staatstrauer ausgerufen. Die Flaggen sollen am Freitag und Samstag auf halbmast wehen und bei Trauerfeiern der Opfer gedacht werden.

Außerdem hat die designierte Chefin der Übergangsregierung, Rosa Otunbajewa, am Donnerstagabend Entschädigungen für die Familien der Opfer angekündigt.

Nach offiziellen Angaben kamen bei dem Volksaufstand gegen die autoritäre Regierung von Präsident Kurmanbek Bakijew seit Dienstag 75 Menschen ums Leben, mehr als 1.000 wurden verletzt. Auch am Donnerstag blieb die Sicherheitslage angespannt. Plünderer zogen durch die Hauptstadt Bischkek. Am Abend waren Schüsse zu hören. Zuvor hatte die Übergangsregierung die Sicherheitskräfte angewiesen, notfalls auch mit Waffengewalt gegen Plünderer vorzugehen.

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