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Riesen-Krater verschluckt Auto

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Riesen-Krater verschluckt Auto

Bei einem Erdrutsch in einem Wohngebiet in der Stadt Schmalkalden in Thüringen ist am Montag ein riesiger Krater entstanden. Laut thüringischem Umweltministerium misst er 30 mal 30 Meter und ist rund 20 Meter tief. Ein Auto stürzte in das Erdloch. Menschen kamen ersten Erkenntnissen zufolge nicht zu Schaden. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

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Die Rettungskräfte waren gegen 3.00 Uhr von einem Anrainer alarmiert worden, der ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen hatte.

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Auch eine Garage, die unmittelbar an der Bruchkante steht, droht nun in das Loch abzurutschen.

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Die Unglücksursache war zunächst unklar.

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"Es bröckelt ein wenig", sagte Polizeisprecher Fred Jäger.

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Der Unglücksort wurde weiträumig abgesperrt.

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Experten des Landesbergamts und der Landesanstalt für Umwelt und Geologie machen sich ein Bild von dem Unglück, wie ein Sprecher des Umweltministeriums sagte. Dass der Krater ein Folgeschaden des Salzbergbaus ist, sei nach ersten Erkenntnissen auszuschließen.

Der thüringische Umweltminister Jürgen Reinholz (CDU) sagte dem Fernsehsender N24, man gehe von einer natürlichen Ursache für den Erdrutsch aus. Denkbar seien etwa "Auswaschungen im Untergrund". Über das weitere Vorgehen sei noch nicht abschließend entscheiden worden. Das Loch werde voraussichtlich mit Kies verfüllt. "Aber das müssen die Experten noch näher beleuchten", sagte Reinholz.

Am Kraterrand rutschte unterdessen weitere Erde nach. "Es bröckelt ein wenig", sagte Polizeisprecher Fred Jäger. Reinholz zufolge droht auch eine Garage, die unmittelbar an der Bruchkante steht, in das Loch abzurutschen. Strom, Wasser und Gas seien abgestellt worden, um keine weiteren Gefahren zu erzeugen.

Die Rettungskräfte waren gegen 3.00 Uhr von einem Anrainer alarmiert worden, der ungewöhnliche Geräusche wahrgenommen hatte. Der Unglücksort wurde daraufhin weiträumig abgesperrt. Die Polizei war mit einem Hubschrauber im Einsatz. Menschen seien nicht verletzt worden, sagte Polizeisprecher Jäger. Sechs Wohnhäuser mussten evakuiert werden. Die 25 Bewohner seien in Feuerwehrzelten betreut worden, zum Teil aber auch schon bei Angehörigen untergekommen. Für den Nachmittag war eine Pressekonferenz in Schmalkalden angekündigt.

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