Sieg über IS-Miliz nur ohne Assad

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Sieg über IS-Miliz nur ohne Assad

Bei einer Konferenz zum Anti-Terror-Kampf hat US-Präsident Barack Obama den Abgang von Syriens Staatschef Bashar al-Assad als wichtige Voraussetzung für einen Sieg über die Jihadistenmiliz "Islamischer Staat" (IS) bezeichnet. Syrien brauche einen "neuen Anführer", um die IS-Miliz zu besiegen, sagte Obama am Dienstag bei der Veranstaltung am Rande der UN-Generaldebatte in New York.

Vertreter von rund einhundert Staaten nahmen auf Einladung des US-Präsidenten an der Konferenz teil. Mit militärischen Mitteln alleine sei die IS-Miliz nicht zu besiegen, warnte Obama. Die internationale Gemeinschaft müsse auch die Ursachen bekämpfen, die den Jihadisten ermöglicht hätten, "Wurzeln zu schlagen". Vor allem müsse der seit 2011 andauernde Bürgerkrieg in Syrien beendet werden. Der US-Präsident bekräftigte, dass er zur Zusammenarbeit mit Russland und dem Iran bereit sei, um einen politischen Übergangsprozess einzuleiten.

Die zentrale Streitfrage bei den Lösungsversuchen zum Syrien-Konflikt ist die künftige Rolle von Assad. Während der Iran und Russland ihrem Verbündeten den Rücken stärken, kann sich der Westen keine Zukunft für den Machthaber an der Spitze Syriens vorstellen. Am Montag hatte Obama mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin in New York über den Bürgerkrieg und den Kampf gegen die IS-Miliz beraten, die Differenzen zu Assad blieben aber bestehen.
 

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