Ruby belastet BerLUSTconi schwer

Geheime Aussagen

Ruby belastet BerLUSTconi schwer

Die Schlinge um den Kopf von Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi (74) wird immer enger. Dafür sorgen die geheimen Aussagen von der Marokkanerin Ruby, die diese bei der Staatsanwaltschaft gemacht hat. Darin belastet die inzwischen 18-Jährige BerLUSTconi schwer. Berlusconi soll gewusst haben, dass sie minderjährig war.

50.000 Euro
Ruby sei von Anfang an klar gewesen, was Berlusconi von ihr wollte. Er bat sie in ein Büro und steckte ihr einen Umschlag mit 50.000 Euro zu: "Es war nicht schwer zu verstehen, dass er Sex mit mir wollte." Und Ruby willigte ein, denn sie verfolgte von Anfang an nur ein Ziel: Sie wollte sich ein neues Leben aufbauen.

Spätes Geständnis
Deshalb log sie am Anfang, behauptete, sie sei 24 und aus Ägypten. Zwischen Februar und Mai 2010 telefonierten die beiden im Schnitt einmal täglich, 15 Nächte verbrachte Ruby in Berlusconis Villa. Aber dann erfuhr Ruby von den Bunga-Bunga-Partys und dass die Mädchen die daran teilnahmen Wohnungen und noch mehr Geld von Berlusconi bekommen hatten. Um das zu bekommen, entschloss sie sich, die Wahrheit zu sagen, gestand Berlusconi, dass sie minderjährig und aus Marokko ist.

Ruby macht ihren Namen zu Geld

Für den italienischen Regierungschef kein Problem. Er schlug ihr vor, sich als Enkelin von Hosni Mubarak, dem inzwischen gestürzten ägyptischen Präsidenten, auszugeben. Für den Staatsanwalt ein gefundenes Fressen, denn so lässt sich der Vorwurf des Amtsmissbrauchs kaum mehr widerlegen.

Anruf bei der Polizei
Denn es ist unbestritten, dass Berlusconi am 27. Mai 2010 bei der Mailänder Polizeidirektion anrief, um die sofortige Freilassung von Ruby, die wegen Diebstahlverdachts verhaftet wurde, zu verlangen. Offizieller Grund: Er wolle eine diplomatische Krise mit Ägypten verhindern, aber die Staatsanwaltschaft will jetzt beweisen, dass Berlusconi nur seine Affäre mit der minderjährigen Prostituierten vertuschen wollte.

Berlusconi stören die neuen Enthüllungen nicht besonders. Er kündigte an, mindestens bis zum Ende seiner Legislaturperiode im Jahr 2013 im Amt bleiben zu wollen.

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