Außenminister Kerry:

"Snowden muss vor Gericht"

Rocksänger Udo Lindenberg, Schauspieler Daniel Brühl, Moderator Oliver Welke oder Sängerin Inga Humpe – etliche Promis setzten sich in den vergangenen Tagen dafür ein, dass NSA-Aufdecker Edward Snowden in Deutschland Asyl bekommt. Allerdings: Die USA-Regierung lehnt das erbittert ab und schickt nun sogar ihren amtierenden Außenminister John Kerry ins Rennen.

"Snowden hat geheime Informationen verraten"
Tenor eines nun in der Bild-Zeitung veröffentlichten Interviews mit dem Demokraten: Snowden ist für die Amerikaner weiterhin der Staatsfeind Nummer eins und soll in jedem Fall ausgeliefert werden. „Edward Snowden wird beschuldigt, geheime Informationen verraten zu haben und wurde wegen dreier Verbrechen angeklagt“, so Kerry. Außerdem verspricht der Außenminister: „Unser Justizsystem garantiert ihm einen fairen Prozess.“

Deutschland will Aufdecker vorerst nicht befragen
Fix ist in jedem Fall: Auch die deutsche Bundesregierung lehnt es ab, den ehemaligen NSA-Mitarbeiter Snowden bei sich aufzunehmen. Das erklärte gestern Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU). Darüber hinaus erklärte der Vorsitzende des deutschen Geheimdienst-Kontrollausschusses: Auch eine Befragung von Snowden in Deutschland steht derzeit nicht nur Debatte.

Der 30-jährige Snowden hält sich derzeit in Moskau auf. Sein Visum läuft allerdings in wenigen Monaten aus.

(mud)

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