So tricksen Flüchtlinge den Staat aus

Sozialbetrug

So tricksen Flüchtlinge den Staat aus

Die Aufregung Anfang dieses Jahres war groß. Wie der NDR zuerst berichtete, sollen mehrere Asylwerber Sozialbetrug im großen Stil begangen haben. Der geschätzte Gesamtschaden liegt dabei bei mehreren Millionen Euro.

Wie der NDR berichtet, verfolgt die Sonderkommission derzeit rund 300 Fälle von Sozialbetrug durch Asylwerber. Die Flüchtlinge sollen dabei einen recht einfachen Trick angewendet haben. Sie haben sich an der Landesaufnahmestelle Braunschweig mehrfach registrieren lassen, um so in mehreren Gemeinden parallel Leistungen zu beziehen. Dem Bericht zufolge soll es sich bei den mutmaßlichen Tätern um vorwiegend Sudanesen handeln.

Die BILD-Zeitung berichtet nun von einem besonders gravierenden Fall von Sozialbetrug. Der Sudanese Al Hay O. gab insgesamt sieben Identitäten vor und kassierte so 22.000 Euro. Nun steht er deshalb in Hamburg vor Gericht.

Der Fall ist auch deshalb besonders brisant, weil der 25-Jährige bereits verurteilt wurde. Da es sich dabei aber nicht um ein besonders schweres Vergehen mit mindestens 3 Jahren Haftstrafe handelt, läuft sein Asylverfahren weiter – Al Hay wurde nicht abgeschoben.

Die 22.000 Euro kann der Sudanese nicht mehr zurückzahlen. Diese habe er seinen kranken Eltern nach Darfur geschickt. Der 25-Jährige muss nun allerdings 200 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten.

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