Schock-Wende im Fall Jeffrey Epstein! Der österreichische Star-Mathematiker Martin Nowak wurde von der Elite-Uni Harvard suspendiert. Neue Enthüllungen aus US-Justizakten bringen den Niederösterreicher massiv unter Druck. Es geht um pikante Mails und Besuche auf der „Pädophilen-Insel“.
Er gilt als eines der hellsten Köpfe Österreichs, ist einer der meistzitierten Wissenschaftler der Welt: Doch jetzt holt Martin Nowak (Biomathematiker in Harvard) seine dunkle Vergangenheit endgültig ein. Wie die Dekanin Hoepi Hoekstra offiziell bekannt gab, wurde der Professor mit sofortiger Wirkung freigestellt.
Die „Sündenregister“-Liste: Anwesenheit bei Übergriffen?
Nachdem das US-Justizministerium Ende Jänner neue Dokumente zum Fall des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein veröffentlichte, geriet Nowak erneut ins Visier der Uni-Leitung. Die Vorwürfe wiegen schwer:
- Pikante Mail: In einer Nachricht soll sich Nowak bei Epstein nach „interessanten Frauen“ erkundigt haben.
- Insel-Besuche: Belege zeigen, dass der Österreicher mindestens zwei Mal Gast auf Epsteins berüchtigter Privatinsel Little St. James war.
- Auf der Ranch: Nowak war auch auf Epsteins Ranch in New Mexico.
- Tagebuch-Eintrag eines Opfers: Nowak wird darin genannt. Gegenüber dem Magazin News hat Martin Nowak gesagt, er könne sich an diesen Vorfall nicht mehr erinnern.
- Anwesenheit bei Übergriffen: Es gibt weitere Hinweise, dass Nowak anwesend gewesen sein könnte, während eine Minderjährige sexuell belästigt wurde.
Harvard zieht die Reißleine
„Es sind neue Informationen ans Licht gekommen“, schreibt Dekanin Hoekstra in einer internen Rundmail. Harvard leitete eine formelle Untersuchung ein, um zu klären, ob Nowak gegen die strengen Verhaltensregeln der Universität verstoßen hat. Vorerst bleibt er bei vollen Bezügen suspendiert.
Mathematiker Martin Nowak (Mitte) mit Jeffrey Epstein (rechts) und Harvard-Kollegen Daniel Gilbert im Jahr 2004.
Nowak streitet alles ab
Der Professor selbst gibt sich ahnungslos. Gegenüber dem Magazin News betonte er zuletzt, erst 2019 von Epsteins grausamen Verbrechen erfahren zu haben und diese „zutiefst zu verabscheuen“.
Doch es ist nicht das erste Mal, dass Nowak stolpert: Bereits 2020 wurde er für drei Jahre teil-suspendiert. Damals kam heraus, dass Epstein sein „Program for Evolutionary Dynamics“ maßgeblich finanziert hatte. Jetzt scheint das Kartenhaus für den Österreicher endgültig zusammenzubrechen.
Epstein war nachweislich an Nowaks Institut, dass er mit Millionen gefördert hat. Er hatte sogar einen Schlüssel zu dessen persönlichen Büro.