3 Mal musste die Polizei gerufen werden. Zahlen im Vergleich zu den beiden Vorjahren deutlich verbessert.
OÖ. Drei Faustfeuerwaffen, 543 Messer, 33 Abwehrsprays und 2.824 sonstige gefährliche Gegenstände wie etwa eine Hacke, Spritzen und Stichwerkzeuge haben die Sicherheitskräfte an der Eingangsschleuse des Landesgerichts Linz im Vorjahr den Besuchern abgenommen. Zweimal wurden 2025 auch verbotene Waffen - ein Kugelschreiber mit verstecktem Messer und ein Teleskopschlagstock - konfisziert. 23 Mal musste die Polizei zu Hilfe gerufen werden.
Die Vergleichszahlen zu den Vorjahren zeigen, dass sich die Situation zuletzt deutlich verbessert hat. So waren 2023 noch 1.094 Messer konfisziert worden, 2024 waren es 713. Auch die Zahl der gefährlichen Gegenstände lag in den beiden Vorjahren mit einer Größenordnung von jeweils rund 4.700 deutlich höher. Die Suchtmittelabnahmen sanken von 38 im Jahr 2023 und 27 im Jahr 2024 auf zuletzt zwölf. Bei 23 Vorfällen war 2025 die Unterstützung der Exekutive vonnöten - ebenfalls seltener als in den beiden Vorjahren (38 bzw. 51 Mal).
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Warum die Zahlen besser geworden sind, wurde nicht konkret evaluiert. Beim Landesgericht verweist man darauf, dass zum einen 2025 "nur" 123.887 Personen das Haus betreten haben, während es in den Jahren davor 144.202 bzw. 130.558 waren. Es steige aber vermutlich auch die Sensibilität, weil man das Thema immer wieder kommuniziere und auch in anderen Behörden Sicherheitskontrollen häufiger werden. Das Landesgericht führt zusätzlich zu den Kontrollen an den Eingangsschleusen auch "Mystery-Kontrollen" zur Qualitätssicherung durch.