Südbahnstrecke

Öffi-Chaos: 70 Passagiere nach Oberleitungsschaden evakuiert

Auf der Südbahnstrecke ist in der Nacht auf Donnerstag nach Angaben von Notruf Niederösterreich ein Personenzug evakuiert worden.  

Die Garnitur war nach einem Oberleitungsschaden zwischen Wiener Neustadt und Neunkirchen liegengeblieben. Etwa 70 Passagiere waren einer Aussendung zufolge an Bord. "Zudem lag eine stromführende Oberleitung auf dem Zug."

Notarztteams und Rettungswagen im Einsatz

Laut Notruf Niederösterreich rückten zwei Notarztteams, mehrere Rettungswagen des Roten Kreuzes und des Arbeiter-Samariter-Bundes sowie Feuerwehr und Polizei aus. Nachdem die Oberleitung geerdet und die Gefahrenlage gesichert war, erfolgte die Evakuierung des Zuges. Die Fahrgäste wurden mit Autobussen und Feuerwehrfahrzeugen abtransportiert. Verletzt wurde niemand.

Schienenersatzverkehr eingerichtet

Die ÖBB gingen auf ihrer Website davon aus, dass vermutlich bis Donnerstagmittag keine Fahrten im betroffenen Abschnitt möglich sind. Für S-Bahnen und den Regionalverkehr wurde ein Schienenersatzverkehr von Wiener Neustadt bis Payerbach-Reichenau an der Rax eingerichtet, für Fernverkehrszüge von Wiener Neustadt bis Mürzzuschlag. Es musste von bis zu 60 Minuten mehr Reisezeit ausgegangen werden. 

Auf Südstrecke: Wiener Neustadt als zentraler Halt

Zuletzt gab es ein politisches Seilziehen, ob in Wiener Neustadt im Fernverkehr gehalten werden soll oder nicht, letztlich konnte die Station "festgemacht" werden, wofür sich Verkehrslandesrat Udo Landbauer (FPÖ) vehement einsetzte.

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