Nichts wurde es aus der erhofften Medaille für Julia Scheib. Im RTL-Hundertstel-Krimi landet die Weltcup-Leaderin beim Gold-Coup von Lokalmatadorin Fedrica Brignone mit 0,07 Sekunden Rückstand auf Bronze auf Platz 5.
Federica Brignone verblüfft die Sportwelt nach Super-G-Gold auch mit jenem im Riesentorlauf. Die Italienerin holte sich am Sonntag bei den Olympischen Spielen in Cortina den Sieg mit 0,62 Sekunden Vorsprung auf die Schwedin Sara Hector und die Norwegerin Thea Louise Stjernesund, die sich Silber teilten. Julia Scheib, im Ski-Weltcup vierfache Saisonsiegerin, kam über Rang fünf nicht hinaus, die 27-Jährige war zur Halbzeit nur Elfte gewesen. Auf eine Medaille fehlten nur 7/100.
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Scheib ließ die Chance auf ihre erste Medaille und vielleicht sogar den ersten Olympiasieg für Österreich in dieser Disziplin bei den Frauen bereits im ersten Durchgang liegen. "Man muss alles ein bisserl am Anschlag treffen, das ist mir nicht so gut gelungen", sagte Scheib, die auch beim Zielsprung wie viele andere Zeit verlor. Sie hatte eine Linie im Kopf, diese nach einem Funkspruch der Trainer aber adaptiert. Man sei zu konservativ unterwegs gewesen, bestätigte auch Frauen-Cheftrainer Roland Assinger.
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Allerdings war auch die wenig drehende Kurssetzung Scheib nicht entgegengekommen. "Es ist wenig drinnen, wo ich vielleicht ganz meine Klasse ausspielen kann. Das soll keine Ausrede sein, ich hätte es einfach besser machen müssen." Nina Astner kam auf Platz 18, für Stephanie Brunner endete auch ihr seit 2018 insgesamt vierter Einzelauftritt bei Olympia mit einem Ausfall. "Eine sehr schlechte Bilanz", sagte die Tirolerin.
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