Soldatin wollte Ex-Freund töten lassen

Killer angeheuert

Soldatin wollte Ex-Freund töten lassen

Im Februar dieses Jahres engagierte die 29-jährige Soldatin Laura Buckingham einen Auftragskiller, der für 3.000 Dollar ihren Ex-Freund und den Vater ihres Sohnes, Brad Sutherland, töten sollte. Doch der Mord schlug fehl.

Verdeckter Ermittler
Angesetzt war die Tat für den 24. Februar. "Er sollte mich umbringen, wenn ich am Morgen das Haus verlasse, um zur Arbeit zu gehen, oder auf meinem Heimweg", erklärte Brad Sutherland dem Nachrichtenmagazin "The Daily Beast".

Wenige Tage später soll der engagierte Killer zur Soldatin zurückgekehrt sein und ihr die Fotos ihres angeblich toten Ex-Freundes gezeigt haben, woraufhin er das vereinbarte Geld erhielt. Doch die 29-Jährige war in eine Falle getappt: Der "Auftragsmörder" war ein verdeckter Ermittler der Untersuchungsbehörde in Tennessee.

Verwundert und verletzt
Erst war Brad Sutherland verwundert, als er von der Polizeistation von dem Plan erfuhr. "Wollen Sie mich veräppeln? Mein Leben ist nur 3.000 Dollar wert?", soll er laut "The Daily Beast" gefragt haben.

Doch am meisten verletzt habe ihn der Gedanke, dass seine Ex-Verlobte Laura einen Auftragsmörder ins Haus lassen würde, während sein Sohn anwesend war.

Verpetzt
Aufgeflogen ist Lauras Plan, weil sie sich zuerst an einen ehemaligen Scharfschützen und Freund gerichtet hatte. Als sie ihn gefragt habe, ob er den Mord für sie begehen würde, habe er abgelehnt und die Behörden informiert.

Doch der Vater der Soldatin ist davon überzeugt, dass Laura von jemandem zu der Tat gezwungen wurde, da sie ihre Familie geliebt und sich immer um sie gekümmert habe.

Anhörung
Brad Sutherland erklärte, dass seine Ex-Verlobte unter einer posttraumatischen Belastungsstörung gelitten habe, als er sie kennengelernt hatte. Laura habe ihn gelegentlich geschlagen und einmal soll ihre Mutter angerufen haben, um ihm zu erzählen, dass die Soldatin ihre Wohnung zerstört habe.

Am 2. Mai wird Laura Buckingham vor Gericht angehört. Ihr Ex-Freund hofft laut "The Daily Beast" auf eine Haftstrafe, da er seit dem aufgeflogenen Mordplan nicht mehr gut schlafen könne. Der gemeinsame Sohn lebe inzwischen bei ihm.

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