Sutjagin: Spion, der aus der Kälte kam

Nuklearexperte

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Sutjagin: Spion, der aus der Kälte kam

Er wurde 2004 von einem Moskauer Gericht wegen Hochverrats zu 15 Jahren Straflager verurteilt. Er soll Informationen über die russische Raketenabwehr und Atom-U-Boote an Briten und Amerikaner weitergegeben haben.

Sutjagin, ein zweifacher Vater, wurde nach dem Urteil an den Polarkreis geflogen, in ein Straflager in Archangelsk. „Es war ein reiner Schauprozess“, sagt Anna Stavitskaya, die Anwältin des mutmaßlichen Agenten zu ÖSTERREICH: „Igor ist unschuldig. Er stimmte dem jetzigen Austausch nur deshalb zu, weil er keine andere Möglichkeit sieht, seine Unschuld zu beweisen. Sein Leben in Russland wäre zerstört gewesen.“

Menschenrechtgruppen kämpfen seit 2004 für die Freilassung des Nuklear-Wissenschafters.

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