24. September 2011 08:59

Vor Hinrichtung 

Texas streicht Henkersmahlzeit

Ein verurteilter Mörder hat Pizza und Burger nicht angerührt.

Texas streicht Henkersmahlzeit
© AP

Zum Tod verurteilte Straftäter in Texas dürfen sich künftig kein letztes Wunschmahl mehr bestellen. Sie würden das Gleiche zu Essen bekommen wie die anderen Insassen, sagte Brad Livingston von der zuständigen Justizbehörde des US-Bundesstaates nach Angaben des Senders CNN. Demnach setzte ein texanischer Senator diesen Beschluss durch, der sich schon seit längerem über die Praxis einer Henkersmahlzeit für die Delinquenten empört hatte.

Am vergangenen Mittwoch hatte sich ein Todeskandidat ein opulentes letztes Mahl bestellt und es dann nicht angerührt. CNN zufolge orderte Lawrence Russell Brewer (44) unter anderem ein Pfund Grillfleisch, zwei Steaks, einen dreifachen Cheeseburger, ein Käseomelett, eine Pizza, eine Schüssel Okra-Gemüse mit Ketchup, einen halben Laib Weißbrot und als Nachtisch einen halben Liter Eiscreme.

Der texanische Senator John Whitmire nannte es nach Angaben des Senders vom Freitag "extrem unangemessen", einem zum Tode verurteilten Straftäter ein "solches Privileg" einzuräumen.


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2 Postings
Frosch meint am 25.09.2011 10:47:32 ANTWORTEN >
Der hat quasi dem Bundesstaat Texas noch über seinen Tod hinaus einen veritablen Schaden zugefügt - das gehört natürlich geahndet!
Wie krank sind "dort drüben" wirklich die Leute, vor allem die republikanischen Politiker?
Fletcher47 meint am 24.09.2011 10:51:14 ANTWORTEN >
Einfach die Todesstrafe abschaffen, dann bräuchte es auch keine Henkersmahlzeit.
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