Toter Spion: War es ein Sex-Unfall?

Fall gibt Rätsel auf

© EPA

Toter Spion: War es ein Sex-Unfall?

Das Rätsel um seinen Tod wird womöglich nie gelöst. Der 31-jährige britische Geheimagent, der am 23. August tot in seiner Londoner Wohnung gefunden wurde, wird an diesem Freitag beerdigt. Das teilte seine Familie am Mittwoch über eine Zeitungsanzeige mit. Seine Akte wird bei Scotland Yard unter der Rubrik "ungeklärt" geführt. Britische Zeitungen schrieben von einem möglicherweise "perfekten Mord".

Die entkleidete Leiche des Mannes war in einer großen Sporttasche im Badezimmer der Wohnung gefunden worden; die Tasche war mit einem Vorhängeschloss verschlossen. Die Ermittler konnten die Todesursache nicht klären - die Leiche wies weder Schuss-, noch Stichwunden oder Würgemale auf, auch eine Vergiftung konnten Gerichtsmediziner nicht nachweisen.

Selbst in Tasche geklettert?
Weil in der Wohnung Utensilien für Fesselspiele gefunden wurden, halten die Ermittler auch einen Unfall für möglich. Eine Polizistin fand in einem Versuch heraus, dass es zumindest theoretisch möglich ist, dass der Mann selbst oder mit fremder Hilfe in die Tasche kletterte. Die Familie des Mannes hat sich stets dagegen verwahrt, den Toten in die Nähe der Schwulenszene zu rücken.

Scotland Yard hält auch für denkbar, dass der 31-Jährige einem Komplott zum Opfer fiel und die bizarre Situation zur Täuschung der Ermittler herbeigeführt wurde. Der Agent war beim britischen Auslandsgeheimdienst für die Entschlüsselung von Codes zuständig und hatte regelmäßig auch Kontakt zu US-Geheimdiensten.
 

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