Welt 
in Angst vor
 neuem Terror

9/11-Jahrestag

Welt 
in Angst vor
 neuem Terror

Es gilt weltweit höchste Alarmstufe: Vor genau 13 Jahren rasten von Al-Kaida-Terroristen entführte Verkehrsflugzeuge in die New Yorker Twin Towers und das Pentagon – 3.000 Tote. Jetzt steht die Welt wieder vor einem schweren Kampf gegen die Todesmilizen. US-Präsident Barack Obama präsentierte gestern einen Dreistufenplan gegen die Terrorgruppe „Islamischer Staat“.

Via Facebook und Twitter machten die Islamisten mobil: „Morgen ist 9/11-Jahrestag, passt auf die ‚Kokosnuss-Versammlungen‘ auf“, schrieb etwa ein gewisser „Abdullah“. Anti-Terrorexperten werten das als versteckte Botschaft an die ISIS-Anhänger.

Längst sind die ISIS-Gotteskrieger eine Terrorgroßmacht. Sie agieren weltweit, sind bestens mit radikalen Islamisten vernetzt, haben keine Skrupel, Barbarei ist ihre schärfste Waffe. Sie haben aber auch Waffen, die sie global einsetzen können:

  • Auf dem Flughafen in Tripolis (Libyen) haben sie kürzlich elf Airbus-Jets erbeutet. Die Flieger können – wie bei 9/11 – als fliegende Bomben eingesetzt werden.
  • Zahlreiche ISIS-Kämpfer sind bereits aus dem Krieg zurück in Europa. In Brüssel erschoss ein ISIS-Rückkehrer drei Menschen in einem jüdischen Museum. In Deutschland planten Islamisten einen Bombenanschlag. Nahost-Experte Udo Steinbach in ÖSTERREICH: „Die größte Gefahr geht von den Rückkehrern aus. Sie haben das terroristische Know-how in Syrien und Irak erworben, sind ohne jeden Skrupel.“ 4.000 Europäer kämpfen an der Seite der Milizen in Syrien und im Irak. Mit ihren EU-Pässen könnten sie jederzeit unbemerkt nach Europa zurück und Terrorattacken exekutieren, warnen Experten. London rief genau deshalb die höchste Terrorwarnstufe aus.


H. Bauernebel


Obamas 3-Stufen-Plan gegen die Terroristen

Lange hat der US-Präsident an einer Strategie gegen die gefährlichste Terrorgruppe seit Osama bin Ladens Al-Kaida gefeilt, doch nun liegt ein Dreistufenplan beim Kampf gegen die Terrormilizen des Islamischen Staates (ISIS) vor:

  • Phase 1: Bereits seit Anfang August fliegt die US-Streitmacht Luftangriffe gegen ISIS-Stellungen im Irak, 145 Angriffe wurden bereits gezählt. Die Bombardements sollen intensiviert und nach Syrien ausgedehnt werden. Im Visier ist vor allem die ISIS-Hochburg Rakka, von der aus ISIS-Anführer Abu Bakr al-Baghdadi das Terror-Kalifat dirigiert.
  • Phase 2: Waffenlieferungen an verbündete „Bodentruppen“ der USA und ihrer Alliierten sollen massiv verstärkt werden. Im Irak gehen Panzer, Raketen, schwere Maschinengewehre an die Kurden und die irakische Armee, die ISIS-Milizen im Nordirak zurückdrängen sollen. In Syrien will Obama Rebellen der Freien Syrischen Armee beim Kampf gegen ISIS am Boden einspannen. 500 Millionen Dollar sollen für Training und Waffenlieferungen lockergemacht werden.
  • Phase 3: Sukzessive soll das von ISIS kontrollierte Territorium eingeschränkt und besiegt werden.
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