Wohnung von mutmaßlichem Attentäter zerstört

Israel

Wohnung von mutmaßlichem Attentäter zerstört

Israelische Soldaten haben am Dienstag als Strafmaßnahme die Wohnung eines mutmaßlichen Attentäters zerstört, der im Oktober an der Ermordung eines jüdischen Siedlerpaars beteiligt gewesen sein soll. Wie die israelische Armee und der Vater des inhaftierten Palästinensers mitteilten, wurde dessen Wohnung in der Stadt Nablus im Norden des besetzten Westjordanlands im Morgengrauen total zerstört.

Gewaltwelle
Israel setzt den umstrittenen Strafabriss der Häuser oder Wohnungen von Attentätern in jüngster Zeit vermehrt als Abschreckungsmaßnahme ein und reagiert damit auf eine anhaltende Welle von Anschlägen. Kritiker bezweifeln die Rechtmäßigkeit und Wirksamkeit dieser Maßnahme, die weitere Gewaltakte provozieren könne.

Die Gewaltwelle hatte am 1. Oktober mit der Ermordung eines jüdischen Ehepaars begonnen, das an einer Kreuzung nahe Nablus in seinem Auto erschossen wurde, während die vier Kinder der Familie auf dem Rücksitz saßen. Als einer der Tatbeteiligten wurde der 26-jährige ermittelt, dessen Wohnung nun eingerissen wurde.

Messerangriff
Obwohl die Zahl der Anschläge zuletzt spürbar abnahm, wurde noch am Montagabend ein rund 60 Jahre alter ultraorthodoxer Jude auf der Via Dolorosa in der Jerusalemer Altstadt bei einem Messerangriff schwer verletzt. Der mutmaßliche Täter, ein palästinensischer Jugendlicher, wurde in der Nacht festgenommen und soll gestanden haben, berichtete die Polizei.

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