Zypernverhandlungen ohne Ergebnis zu Ende gegangen

Crans Montana

Zypernverhandlungen ohne Ergebnis zu Ende gegangen

Die Verhandlungen zur Überwindung der Teilung Zyperns im schweizerischen Crans Montana sind ohne konkretes Ergebnis zu Ende gegangen. Das teilte UNO-Generalsekretär Antonio Guterres in der Nacht auf Freitag mit. Guterres, der am Donnerstag zu den Verhandlungen dazustieß, führte bis zum Schluss intensive Gespräche mit allen Konfliktparteien.

   Aus Verhandlungskreisen der griechisch-zyprischen Seite hieß es laut der Nachrichtenagentur dpa, die Türkei habe bis zuletzt darauf bestanden, auch nach einer Lösung weiter Besatzungstruppen auf der Insel zu haben. Die griechisch-zyprische Seite forderte dagegen den stufenweisen Abzug aller Truppen aus Zypern.

   Die Insel ist nach einem Putsch griechischer Militärs und einer türkischen Invasion seit 1974 geteilt. Ziel der seit Jahren andauernden Verhandlungen ist die Bildung einer Föderation zwischen zwei politisch gleichen Bundesländern: eines griechisch-zyprischen im Süden und eines türkisch-zyprischen im Norden.

 

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