Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:05 Uhr: Ermittlungen in Deutschland gegen NSU-Terroristen nun auch wegen Mordes an Kind

 Die Staatsanwaltschaft Gera in Deutschland untersucht, ob der spätere Terrorist des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), Uwe Böhnhardt, für den Mord an einem neun Jahre alten Buben im Juli 1993 verantwortlich ist. Das bestätigte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Jens Wörmann, der Nachrichtenagentur dpa auf Anfrage. Das Verbrechen an dem Kind ist bis heute nicht aufgeklärt. Neben dem nicht mehr am Leben befindlichen Böhnhardt hält die Staatsanwaltschaft einen weiteren Mann für einen möglichen Verdächtigen in dem Mordfall. Es handelt sich um einen mutmaßlichen Unterstützer des NSU, der später geholfen haben soll, die Mordwaffe vom Typ "Ceska" zu beschaffen. Mit ihr soll das NSU-Trio Kleinunternehmer mit türkischen und griechischen Wurzeln ermordet haben.

 

3:15 Uhr: HIER reihen sich dutzende Delfine zum Wellenreiten auf 

“Surf´s up” für Delfine in Westaustralien: In einem spektakulären Video sind gut 30 Delfine zu sehen, wie sie - offenbar zum Vergnügen - Wellenreiten.

 

Die Säuger gehen, wie menschliche Surfer, in Position und sausen nebeneinander einen Wellenbrecher hinunter.

 

3:05 Uhr: Rettungsaktion für verletzten Höhlenforscher wird fortgesetzt

Auch neun Tage nach dem Unfall in der Riesending-Schachthöhle in den Berchtesgadener Alpen geht die Rettungsaktion für den verletzten Höhlenforscher weiter. Am Montagabend nahm der Rettungstrupp in rund 700 Metern Tiefe die nächste Etappe in Angriff. Wann der Höhlenforscher Johann Westhauser und seine Helfer wieder ans Tageslicht kommen, ist weiter unklar. 

Riesending Höhle © Getty Images

Rettungsaktion

Am Freitag hatte sich der Rettungstrupp auf den langen und beschwerlichen Weg nach oben gemacht. Am Montagmorgen erreichte der Trupp Biwak 3. Rund neun Stunden hatten die Helfer mitsamt dem Verletzten zuvor für ihren Weg zu dem Biwak benötigt. Damit waren sie deutlich schneller als erwartet, eigentlich waren für die Strecke bis zu zwei Tage eingeplant worden. Nach einer mehrstündigen Ruhepause ging es dann am Montagabend weiter. Nächste Station soll Biwak 2 in rund 550 Metern Höhe sein. Für die schwierige Wegstrecke seien 24 Stunden eingeplant, betonte ein Sprecher der Bergwacht.

 

2:30 Uhr: Ein Toter, 16 Verletzte nach Tornados in Nebraska

Ein Paar an Twistern zerstörte den Ort Pilger (US-Staat Nebraska), ein Dorf mit 370 Einwohnern in der Prärie. Der Ort soll völlig verwüstet sein, so Zeugen. Die zwei Tornados wüteten mit Winden bis zu 320 km/h. 

 

Die Fassade eines Schulgebäude ist aufgerissen, alle Fenster zerborsten, so Fotos auf Twitter. Einem Einwohner gelang ein Foto der zwei abziehenden Monster-Twister wie aus einem Hollywood-Katastrophenfilm (siehe oben). Die Unwetter zogen Montagabend ostwärts, ein Ansteigen der Opferbilanz wird befürchtet.

 

2:00 Uhr: Amerika im Fußball-Fieber: USA feiert 2 : 1-Sieg zum WM-Auftakt

Fußball ist bekanntlich keineswegs der Nr.-1-Sport in den USA, doch der Jubel nach dem Zittersieg gegen Ghana bei der Fußball-WM in Brasilien kennt keine Grenzen. Massen jubelten in einem Park unter der Brooklyn Bridge in Brooklyn, im Grant Park im Chicago, hunderten weiteren Boulevards in US-Großstädten und in tausenden "Sports Bars".

 

 

Die Euphorie brach besonders nach dem unerwarteten Tor zur neuerlichen Führung durch den jungen Austauschspieler Brooks los. Ein lange Nacht der Feiern wartet.

 

1:05 Uhr: Obama schickt 275 Elite-Soldaten zum Schutz der US-Botschaft in den Irak

Die USA schicken eine 275 Mann starke Spezialeinheit des Militärs in den Irak, um die US-Botschaft und die dort stationierten Amerikaner zu schützen. Die Truppe sei wenn nötig auch für den Kampf gerüstet, teilte Präsident Barack Obama in einem Brief an den Kongress mit. "Diese Einheit wird im Irak bleiben, bis die Sicherheitslage es nicht länger erfordert", hieß es in dem Schreiben vom Montag.

 

Obama habe den Schritt als Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte veranlasst, um seine Landsleute zu Schützen. Er traf am Montagabend auch mit seinen Sicherheitsberatern zusammen, um weiter über den Vormarsch sunnitischer Jihadisten der ISIL (Islamischer Staat im Irak und in der Levante) zu beraten. Zudem tauschten sich US-Vertreter am Rande der Atomverhandlungen in Wien mit iranischen Vertreten über die Krise im Irak aus. Washington sei bereit, sich sowohl mit Teheran als auch mit anderen Mächten in der Region über das Vorgehen gegen die ISIL-Kämpfer abzustimmen, sagte ein hochrangiger Vertreter des US-Außenamtes. Ein Koordinierung militärischer Maßnahmen werde es aber nicht geben.

 

 0:50 Uhr: Brand-Inferno in Kalifornien immer schlimmer: Schon 1000 Gebäude evakuiert

1.100 Feuerwehrleute kämpfen gegen ein Großfeuer in Bakersfield nördlich von Los Angeles, das bereits eine Fläche von acht Quadratkilometern verbrannte. Das sogenannte "Shirley Fire" übersprang, angetrieben von heftigen Windböen, Feuerlinien und bedroht mehrere Vororte. Bewohner von 1000 Gebäuden wurden zur Evakuierung aufgefordert. 

Drei Häuser brannten bisher ab. Die Kosten der Brandbekämpfung belaufen sich bereits auf vier Millionen Dollar. Kalifornien erlebt wegen der extremen Dürre einen frühen und heftigen Start der "Feuersaison", die im Oktober den Höhepunkt erreicht.

 

23:50 Uhr: Dicker Fund: 200-Kilo-Mann versteckte Drogen in Fettfalten am Bauch

Die Polizei in Florida hatte einen Wagen gestoppt, da ein Mann am Beifahrersitz keinen Sicherheitsgurt trug. Christopher Mitchell (42) gab an, dass er zu fett sei für den Gurt.

Da er und der Fahrer des Wagens nervös wirkten, holte der Polizist einen Drogen-Schnüffelhund. Gefunden wurden größere Mengen an Kokain und Marihuana - versteckt im Bauchfett.

 

23:40 Uhr: Drehscheibe Wien: Amerikaner und Iraner besprechen in Wien Irak-Krise nach Vormarsch der ISIL-Terrormilizen

US-amerikanische und iranischer Vertreter haben am Rande der Wiener Atomverhandlungen über die Irak-Krise gesprochen. Es habe am Montag separate Gespräche dazu gegeben, sagten informierte Kreise in Washington. Die Kreise Sprache unter der Bedingung der Anonymität und lehnten es ab, nähere Angaben zu den Irak-Verhandlungen zu machen. Eine Sprecherin des US-Außenministeriums lehnte einen Kommentar zu dem Thema ab. Ein iranischer Vertreter erklärte, man habe die "desaströse Situation" im Irak diskutiert, es habe aber "kein spezifisches Ergebnis" gegeben. Eine militärische Kooperation mit den USA im Irak sei nicht debattiert worden und sei auch "keine Option".

 

23:30 Uhr: Dramatische Videos: Tornado-Jäger senden Live-Bilder von mehreren Twistern

Zwei Tornados fraßen sich nur wenige Kilometer entfernt durch ländliche Bezirke des Bundesstaates Nebraska. Tornado-Jäger fingen die Bilder des Twister-Paares ein, der Sender CNN übertrug live.

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Twister-Drama in Nebraska

Die Windhosen vergrößerten sich während der letzten Minuten, näherten sich dichter besiedelten Gebieten. Es formierte sich sogar eIn dritter Tornado in dem Gebiet. Der Storm-Chaser: "So etwas habe ich noch nie gesehen". Laut Meteorologen bedrohen Unwetter am  Montag mehrere US-Staaten im Mittleren Westen mit 20 Millionen Einwohnern. 

 

23:10 Uhr: Defekte Zündschlösser: General Motors ruft weitere drei Millionen Autos zurück

Wegen Problemen mit den Zündschlössern ruft der US-Autobauer General Motors weitere 3,2 Millionen Autos zurück. Zusätzlich werden wegen anderer Probleme knapp 166.000 Fahrzeuge in die Werkstätten zurückgerufen, wie GM am Montag mitteilte. Die verschiedenen Rückrufaktionen im laufenden Quartal würden das Unternehmen insgesamt 700 Millionen Dollar (516 Millionen Euro) kosten, hieß es. General Motors hatte bereits im Februar und März 2,6 Millionen Autos aus den Jahren 2003 bis 2011 zurückgerufen, weil die Zündschlösser während der Fahrt in die Aus-Position springen und so neben dem Motor auch die Elektronik ausschalten können. Dies kann etwa dazu führen, dass sich Airbags bei Unfällen nicht öffnen. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, die Lösung des Problems verschleppt zu haben. Offenbar hatten Ingenieure bereits ab dem Jahr 2001 Kenntnis von den defekten Zündschlössern.

 

23:05 Uhr: Milliarden-Poker: Studio "Fox" plant gleich drei Sequels von "Avatar"

Es ist ein Poker um die größte Filmfranchise aller Zeiten: James Camerons Meisterwerk Avatar über den Dschungelplaneten voller blaugesichtiger Riesen-Humanoide spielte weltweit 2,8 Milliarden Dollar ein.

Avatar © 20th. Century Fox.

Milliarden-Deal: Drei weitere Avatar-Filme: 

Jetzt plant Cameron und der Studiogigant "20th Century Fox" eine Fortsetzung mit gleich drei weiteren Filmabenteuern. Die sollen ab 2016 jeden Dezember ins Kino kommen. Cameron bezifferte alleine die Produktionskosten für das Mammut-Projekt auf eine Milliarde Dollar.

 

23:00 Uhr:  Malia goes Hollywood: Obamas Tochter absolvierte ersten Job am Drehset

Die guten Beziehungen ihres Vaters zu Hollywood kamen nun offenbar Malia Obama (15) zu Gute: Wie jetzt bekannt wurde, jobbte die "First Daughter" letzte Woche als Produktionsassistentin am Filmset der CBS-Sciencefiction-Serie “Extant” mit Halle Berry in einer der Hauptrollen, so die Branchenwebsite “The Wrap”.

Malia Obama © Getty Images

Malia Obama: Erster Hollywood-Job

Sie half aus am Computer bei Fotoshop-Adaptionen, der Regisseur ließ Malia sogar eine Szene abnehmen, so ein Insider. Bereitet die großgewachsene Präsidententochter gar eine Hollywoodkarriere vor? 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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