Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Ein Land weint: MH17-Opfer kehren in die Niederlande zurück

Die Niederlande empfangen die Opfer des Flugzeugabsturzes in der Ostukraine am Mittwoch in tiefer Trauer. Ein Flugzeug mit den ersten Särgen wird am Nachmittag gegen 16 Uhr aus Charkow in Eindhoven erwartet. Dort werden sie von Angehörigen, dem niederländischen Königspaar und Ministerpräsident Mark Rutte erwartet, teilte ein Regierungssprecher am Dienstagabend in Den Haag mit. Nach der Landung der Maschine soll im Land eine Schweigeminute abgehalten werden. Der Mittwoch wurde von der Regierung zum Tag der nationalen Trauer erklärt. Bei dem Absturz waren 193 Niederländer ums Leben gekommen. Die Niederlande übernahmen am Dienstag auf Bitten der Ukraine offiziell die Leitung der internationalen Untersuchung zur Absturzursache von Flug MH17 der Malaysia Airlines. 

Ein Kühlzug mit den sterblichen Überresten der Passagiere und Besatzungsmitglieder war am Dienstag in der ostukrainischen Stadt Charkow eingetroffen, die von der Regierung in Kiew kontrolliert wird. Nach einer ersten Untersuchung sollen die Opfer gruppenweise nach Eindhoven unweit der deutschen Grenze ausgeflogen und dann in einer Kaserne nahe Amsterdam identifiziert werden. Unklarheit herrschte jedoch darüber, wie viele Leichen in den Waggons waren. Nach niederländischen Angaben könnten sich darin lediglich die Überreste von 200 Opfern befunden haben. Die Suche nach Opfern müsste dann an der Absturzstelle fortgesetzt werden, zitierte der britische Sender BBC den Forensiker Jan Tuinder. Zunächst hatte es geheißen, die sterblichen Überreste von etwa 250 Menschen und weitere Leichenteile seien in den Waggons.  

2:40 Uhr: Wegen MH17-Trauer und Gazakrieg: Obama sagt Auftritt bei TV-Komiker ab

Der US-Präsident, der gerade bei einer Reise durch den US-Westen Spenden für die Demokraten für die kommenden Midterm-Wahlen sammelt, hätte Dienstagnachmittag im "El Captain Theatre" in LA einen Auftritt bei Late-Night-Talker Jimmy Kimmel, aufzeichnen sollen. Das White House zog jedoch die Reißleine.

Obama_2014060625326.jpg © Getty

Obama: Sagte Talk-Show ab

Das Herumblödeln in einer TV-Show durch Obama hätte angesichts der dramatischen Brennpunkte in Übersee unangebracht gewirkt. Obamas Sprecher bestätigte nach einem Report des Promi-Portals TMZ die Absage. 

1:55 Uhr: Rennpferd der Queen bei Drogentest durchgefallen...

Ein bekanntes Rennpferd von Queen Elizabeth II. ist bei einem Dopingtest durchgefallen. Wie der Buckingham-Palast am Dienstag bekanntgab, wurde bei der fünfjährigen Stute Estimate Morphin nachgewiesen. Estimate hatte 2013 den bekannten Gold Cup in Ascot gewonnen und war dieses Jahr auf Platz zwei gelandet. Die britische Königin, die für ihre Liebe für den Pferderennsport bekannt ist, war bei dem Sieg im vergangenen Jahr zugegen. Der königliche Berater für Rennsport, John Warren, erklärte, die Stute Estimate müsse "kontaminiertes Futter" zu sich genommen haben.

Insgesamt seien fünf Pferde bei dem Test durchgefallen, die von verschiedenen Trainern betreut werden, sagte Warren. Der Trainer von Estimate, Michael Stoute, sei in die Ermittlungen einbezogen.

1:05 Uhr: Kasse klingelt bei Apple wegen iPhone-Boom

Apple bleibt dank starker Verkäufe seiner iPhones eine Geldmaschine. Im vergangenen Quartal machte der Konzern 7,7 Milliarden Dollar (5,70 Mrd. Euro) Gewinn. Das waren 12,3 Prozent mehr als vor einem Jahr. Der Umsatz verbesserte sich in dem Ende Juni abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal um sechs Prozent auf 37,4 Milliarden Dollar, wie Apple nach US-Börsenschluss am Dienstag mitteilte. Die iPhone-Verkäufe verbesserten sich um 13 Prozent auf 35,2 Millionen Geräte. Dabei ist das Quartal oft von Zurückhaltung geprägt, denn es ist absehbar, dass im Herbst die neuen iPhone-Modelle kommen.

Der Absatz der iPad-Tablets sank hingegen im Jahresvergleich um neun Prozent auf knapp 13,3 Millionen Geräte. Die hohe iPhone-Nachfrage wurde zu einem großen Teil von Ländern wie China, Brasilien, Russland und Indien getragen, wie Apple-Chef Tim Cook dem "Wall Street Journal" sagte. Allein in China seien die iPhone-Verkäufe um 48 Prozent gestiegen.  

0:35 Uhr: "Wall Street Journal": US-Aufseher werfen Deutscher Bank fehlerhafte Bilanzen vor

Die für die Deutsche Bank zuständige Notenbank von New York wirft der US-Tochter des Institutes einem Medienbericht zufolge fehlerhafter Bilanzen vor. Zudem gebe es Schwächen bei der Buchprüfung, der Aufsicht und in der Technik, berichtete das "Wall Street Journal" unter Berufung auf ein Schreiben der Aufseher vom Dezember an das Management. Das Ausmaß der Fehler lege nahe, dass die Deutsche Bank die Struktur des Berichtswesens in den USA grundlegend überarbeiten müsse.

Früher angesprochene Fehler seien nicht angegangen worden, hieß es dem Bericht zufolge. Der Brief wurde demnach von Daniel Muccia verfasst, der bei der New Yorker Fed für die Aufsicht der US-Töchter ausländischer Geldinstitute zuständig ist. Ein Unternehmenssprecher sagte dem "WSJ" zufolge, die Bank arbeite weiter sorgfältig daran, die Kontrollen und Systeme zu stärken und wolle in der Branche führend sein. In diesem Zusammenhang investiere man eine Milliarde Euro weltweit.

0:05 Uhr: US-Geheimdienste: Pro-Russische Rebellen schossen MH17-Jet irrtümlich ab 

Die Separatisten hätten laut US-Offiziellen die "Malaysia Airlines"-Boeing-777 auf einem Radarschirm für eine ukrainische Militärmaschine gehalten, so die bisherige Theorie über die Katastrophe. Das SA-11-Raketensystem (BUK) wäre von Russland an die Aufständischen in der Ostukraine geliefert worden.

 

Während die hitzesuchenden Raketen präzise und gefürchtet sind, verfügt die Abschussrampe nur über rudimentäre Radar-Geräte, die kein komplettes Bild des Flugverkehrs liefern, so die "Los Angeles Times". Unter normalen Umständen ist das Raketensystem mit komplexeren Radaranlagen verbunden, um zivilen von militärischen Flugverkehr auseinanderhalten zu können, so US-Experten. Ohne dem sekundären Radar hätte die "offenbar schlecht ausgebildete Crew die Verkehrsmaschine verwechselt und irrtümlich abgeschossen", so ein Offizieller zu der Zeitung. Beweise für eine russische Beteiligung gebe es bisher jedoch noch nicht, so weitere Medienberichte.

23:35 Uhr: Mutter setzte Kleinkind in New York aus: Verhaftet

Ihren vier Jahre alten Sohn hat eine Mutter in New York mitten in der Nacht an einer Bushaltestelle ausgesetzt. Die 26-Jährige stieg nachts um eins mit dem Kind aus dem Bus, ließ ihn an der Haltestelle zurück, stieg zurück in den Bus und fuhr davon, berichteten die "New York Daily News" am Dienstag. Die Polizei spürte sie aber schnell auf. Die Frau bekam eine Anzeige wegen Gefährdung des Kindeswohls. Erst vor zwei Wochen hatte eine 20 Jahre alte Frau in New York ihre sieben Monate alte Tochter ausgesetzt. Auch sie wurde schnell gefunden.  

23:10 Uhr: Ist das die neue Apple-Watch? Konzern reicht Patente ein 

Gleich die erste Überraschung bei den neuen Patent-Eingaben über die geplante Hightech-Uhr des Konzerns gibt es beim Namen: In den Papieren ist von iTime die Rede, nicht dem bisher kolportierten Namen iWatch. Das Gerät ist laut Zeichnungen quadratisch. Es hat einen Anschluss für Kopfhörer, eigne sich als "tragbarer Computer" und dürfte sich auch mit Bewegungen steuern lassen, so Apples Patent-Antrag.

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Eingabe beim US-Patentamt: Ist das Apples iTime?

Die Uhr soll sich mit allen anderen Apple-Produkten leicht synchronisieren lassen können und sei wasserfest, so der Webdienst Mashable.  

23:00 Uhr: Übernahme von Nokia trübt Microsoft-Quartalszahlen 

Die Übernahme der Nokia-Mobilfunksparte hat den Gewinn von Microsoft belastet. Der weltgrößte Softwarehersteller verdiente nach eigenen Angaben im abgelaufenen vierten Geschäftsquartal 4,61 Milliarden Dollar (3,41 Mrd. Euro) nach 4,96 Milliarden Dollar vor einem Jahr. Der Umsatz kletterte um 17 Prozent auf 23,38 Milliarden Dollar, wie der US-Konzern am Dienstag mitteilte. Die Aktie gab im nachbörslichen Handel zunächst nach, drehte dann aber leicht ins Plus. Der Gewinnrückgang war zum Teil auf die Eingliederung der Nokia-Sparte zurückzuführen.

Microsoft hatte diese im April übernommen. In der vergangenen Woche kündigte der Konzern in diesem Zusammenhang den größten Stellenabbau seit der Gründung des Unternehmens vor 39 Jahren an. 18.000 der insgesamt 127.000 Arbeitsplätze sollen wegfallen. Microsoft, das mit Software wie Windows oder Office den PC-Markt über viele Jahre beherrscht hat, will sich stärker auf Smartphones und Tablet-PC konzentrieren. Dieser Bereich wird von Samsung Electronics und Apple dominiert.  

22:55 Uhr: Rätsel: Wer ersetzte US-Flaggen an der Brooklyn Bridge mit weißen Fahnen?

Riesiger Polizeieinsatz an der weltberühmten Brooklyn Bridge über dem New Yorker East River: Unbekannte entfernten auf den beiden 82 Meter hohen Brückenpfeilern die amerikanischen Fahnen und ersetzten sie mit weißen Flaggen. Die weißen Fahnen wurden Dienstag gegen Mittag von der Polizei entfernt.

 

 

Die mysteriöse Aktion stellt einen schweren Lapsus bei den Sicherheitsvorkehrungen an dem ikonischen Bauwerk und potenziellem Terror-Ziel dar. Via Twitter bekannte sich vorerst eine Lobby-Gruppe für Radfahrer zu der Aktion: Die eng nebeneinander liegenden Geh- und Fahrradwege über die Brücke sorgten stets für heftigen Streit. Ob die Gruppe tatsächlich für den tollkühnen Flaggen-Tausch verantwortlich ist, wird noch ermittelt.

22.45 Uhr: Neue Sex-Ethüllungen über Bill Clinton: Wurde er als Präsident mit Lewinsky-Telefonsex von Israel erpresst?

Einen Tag nach den Enthüllungen in einem potenziellen Bestseller, wonach Ex-Präsident Bill Clinton Ehefrau Hillary Clinton mit einer drallen, vom Secret Service "Energizer" getauften Blondine betrüge, sorgt ein weiteres Skandalbuch für neue Aufregung: In "Clinton, Inc.", verfasst vom konservativen Autor Daniel Halper, wird das Sexleben des Polit-Playboys nochmals durchleuchtet. Und einige der Enthüllungen schocken, so ein Report der Daily Mail: Bill Clintons Telefonsex mit Ex-Praktikantin Monica Lewinsky in den Neunzigern sei von Geheimdiensten aus Großbritannien, Russland und Israel mitgeschnitten worden. Israels Regierungschef Benjamin Netanyahu, der auch damals Premier war, wollte mit den Sex-Telefonaten Clinton sogar erpressen - um Israels Spion Jonathan Pollard freizubekommen.

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Clinton-Skandalbuch: Clinton abgehört

Clinton hatte sich prompt für eine Freilassung von Pollard eingesetzt, doch scheiterte am Widerstand des damaligen CIA-Chefs George Tenet. Laut dem Buch hatten die Ermittler im Lewinsky-Skandal ein hunderte Seiten starkes Dossier über Clintons notorische Sexsucht zusammengestellt. Clinton stellte demnach den Filmstars Barbara Streisand und Liz Hurley nach, sowie "Miss Arkansas" Lencola Sullivan. Er soll - vor seiner Ehe zu Hillary - eine Studentin in einem bewaldeten Park in San Francisco sogar attackiert haben. Er hätte sie, so die Lewinsky-Ermittler, zu Boden geworfen und Sex verlangt. Sie wehrte ihn mit Tritten ab.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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