Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Taxi-Fahrdienst Uber in Deutschland vorerst eingestellt 

Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber darf seine Leistungen in Deutschland vorerst bundesweit nicht mehr anbieten. Das Landgericht Frankfurt/Main hat in einem Eilverfahren eine entsprechende einstweilige Verfügung erlassen, berichtete die Nachrichtenagentur dpa in der Nacht auf Dienstag. Ohne eine offizielle Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz dürfe das Unternehmen keine Fahrgäste mehr über seine App "Uber" und "UberPop" befördern, ordnete das Gericht an. Bei Zuwiderhandlung droht der Firma ein Ordnungsgeld von 250.000 Euro oder eine Ordnungshaft.

Die einstweilige Verfügung ist bereits am vergangenen Donnerstag ohne mündliche Anhörung von Uber ergangen. Das Unternehmen kann Widerspruch einlegen und um Aufhebung des Beschlusses bitten. Bis zum Start einer mündlichen Verhandlung ist in diesem Fall allerdings die einstweilige Verfügung gültig. Als Klägerin die Taxi Deutschland Servicegesellschaft für Taxizentralen vor Gericht gezogen.  

3:20 Uhr: Report: US-Luftangriffe gegen Al-Shabaab-Terrornetz in Somalia

Die US-Streitkträfte attackierten Stellungen des Al-Kaida-Ablegers in dem Afrikastaat mit Luftangriffen, teilte das Pentagon laut US-Medienberichten mit. Die US-Militärs wollten keine weiteren Details verlauten. "Die Ergebnisse der Operation werden gerade ausgewertet", sagte Pentagon-Sprecher John Kirby. Die USA hatte al-Shabaab in 2008 als Terrororganisation eingestuft, im Vorjahr hatten US-Kommandos bei zwei Geheimoperation die Gruppe an Land angegriffen.

Die Extremisten übernahmen die Verantwortung für das Kaufhaus-Massaker in Kenia letzten September, wo 67 Menschen umkamen. 

2:15 Uhr: Frankreich: Wieder Tote bei Hauseinsturz

Beim Einsturz eines baufälligen Hauses in der nordfranzösischen Stadt Lille sind zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Frau und ihr dreijähriger Sohn lebten seit einem Monat im ersten Stock des Hauses über einem seit Jahren geschlossenen Restaurant, wie die Feuerwehr am Montagabend mitteilte. Demnach stürzte das Haus aus zunächst unbekannter Ursache gegen 18.30 Uhr zusammen, die Leichen der beiden Opfer konnten aber erst Stunden später geborgen werden.

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Helfer suchen nach Opfern nach Hauskollaps nahe Paris

Erst am Vortag hatte es bereits einen ähnlichen Fall gegeben. Am Sonntag war ein Mehrfamilienhaus in einem Pariser Vorort nach einer mutmaßlichen Gasexplosion eingestürzt. Acht Menschen starben, elf weitere wurden zum Teil schwerverletzt.  

1:25 Uhr: DAS ist Angelina Jolie im Hochzeitsweiß: Erste Fotos der "Brangelina"-Traumhochzeit  

Das US-Magazin People veröffentlichte erste Fotos der Hochzeit des Jahres zwischen Angelina Jolie (39) und Brad Pitt (50) am 23. August in ihrem Frankreich-"Schloss" Chateau Miraval: Auf dem Cover ist Jolie erstmals für alle Welt in ihrem einzigartigen, weißen Hochzeitskleid zu sehen. Besonders süß: Der Schleier ist dekoriert mit Botschaften ihrer sechs Kinder.

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Jolies Brautkleid: Wünsche von den Kindern...

Das Kleid war vom Meisterschneider des Atelier Versace, Luigi Massi, aus Dutzenden Entwürfen der Kids zusammengeschnitten worden. Alle Kinder hatten bei der Hochzeit eine Schlüsselrolle: Maddox (13) und Pax (11) führten ihre Mutter zum Altar (statt dem ausgeladenen Vater Jon Voight...), die Blumenmädchen Zahara (9) und Vivienne (6) streuten Blumen, Shiloh (8) und Knox (6) hielten die Eheringe. "Das wichtigste war, dass wir alle einen fröhlichen Tag voller Gelächter verbrachten", sagte der stolze Bräutigam Pitt zu People. Wie die Verlobungsringe hatte auch die Eheringe LA-Juwelier Robert Procop angefertigt.  

0:55 Uhr: Ukraine-Krieg: Präsident von Venezuela stärkt Putin den Rücken

Der venezolanische Staatschef Nicolas Maduro hat ein Ende der westlichen Drohungen gegen Russland im Ukraine-Konflikt gefordert. "Hört auf mit den Angriffen auf Russland, hört auf, Krieg mit Russland zu suchen. Frieden!", sagte der linksgerichtete Präsident am Montag in einer Rede in Caracas. Zuvor hatte die deutsche Kanzlerin Angela Merkel Russland mit weiteren Sanktionen gedroht.

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Maduro: Westen suche Krieg mit Russland...

Der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro warf den USA und der Europäischen Union aggressives Auftreten vor. "Viele waren verwundert über die Erklärungen einiger europäischer NATO-Vertreter, die sich im Stil der Nazi-SS äußerten", schrieb er in einem Artikel der Parteizeitung "Granma". In Brüssel hatte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zuvor ankündigt, die Eingreiftruppe NRF schneller einsatzbereit zu machen.  

0:05 Uhr: Erster Menschenversuch mit Ebola-Impfstoff startet

Beschleunigt durch den tödlichsten Ebola-Ausbruch aller Zeiten begannen diese Woche Testreihen des ersten Impfstoffes gegen das Todesvirus mit Menschen. Einer der berühmtesten Virologen der USA, Dr. Anthony Fauci vom "National Institutes of Health" (NIH), entwickelte das Präparat gemeinsam mit dem Pharmagiganten GlaxoSmithKline.

Ebola-Virus_APA_04341922.jpg © APA/EPA/Frederick A. Murphy / HA

Ebola-Virus: Erste Tests von Impfungen

Tests an Affen wären "sehr vielversprechend" verlaufen, so Fauci. Für den jetzigen Ausbruch (bisher über 1500 Tote) in Westafrika kommt der Impfstoff jedoch wahrscheinlich zu spät. 

23:30 Uhr: Apple prüft Sicherheit nach Skandal um Promi-Nacktfotos

Nachdem Dutzende Nacktfotos von Prominenten wie Jennifer Lawrence im Internet aufgetaucht sind, prüft Apple Spekulationen über eine Hacker-Attacke auf seinen Online-Speicherdienst iCloud als Quelle. "Wir nehmen die Privatsphäre der Nutzer sehr ernst und untersuchen aktiv diesen Bericht", sagte eine Apple-Sprecherin dem Technologieblog "Recode" am Montag. Zusammen mit den Bildern hatten Unbekannte in Internet-Foren auch die Darstellung gestreut, die Fotos seien aus iCloud erbeutet worden. Nähere Hinweise dazu gab es nicht. Apple betonte stets, die Informationen in iCloud würden verschlüsselt gespeichert.

Wahrscheinlicher als ein Knacken der Verschlüsselung wäre zum Beispiel, dass die Täter über Wege wie fingierte E-Mails oder Nachrichten an die Passwörter herangekommen sein könnten. Zugleich wurde im Netz am Montag über eine inzwischen geschlossene Lücke spekuliert, die Angreifern erlaubt habe, eine uneingeschränkte Zahl von Passwörtern durchzuprobieren und so mit einem speziellen Programm eventuell die richtige Kombination zu erraten.  

23:00 Uhr: In Nordkorea internierte Amerikaner richten verzweifelten Hilferuf an US-Regierung

Drei in Nordkorea inhaftierte US-Bürger haben die Regierung in Washington im US-Fernsehen um Hilfe gebeten. "Ich bitte die US-Regierung, so schnell wie möglich einen Gesandten zu schicken", sagte Kenneth Bae am Montag dem US-Nachrichtensender CNN. Dies sei derzeit seine einzige Hoffnung, sagte Bae, der im November 2012 in Nordkorea verhaftet und später wegen Umsturzvorwürfen zu 15 Jahren Arbeitslager verurteilt worden war. Ebenfalls in dem Interview zu sehen waren die zwei US-Bürger Jeffrey Fowle and Matthew Miller.

Das sehr ungewöhnliche Interview mit den US-Häftlingen kam nach Angaben von CNN ungeplant zustande, als ein offiziell eingereistes CNN-Team darum gebeten wurde. Demnach trafen die CNN-Reporter die Häftlinge in einem Hotel in der Hauptstadt Pjöngjang. Der im Frühjahr festgenommene Fowle sagte, er warte "verzweifelt" auf Hilfe. Fowle schlug die Ex-Präsidenten Bill Clinton oder George Bush als Vermittler vor. Miller sagte: "Ich denke dieses Interview ist meine letzte Chance, die US-Regierung dazu zu bewegen, dass sie mir hilft." Die nordkoreanischen Behörden hatten im Juli angekündigt, Miller und Fowle wegen nicht näher genannter "feindlich gesinnter Taten" den Prozess zu machen. Die Umstände ihrer Festnahmen sind bei allen drei Gefangenen unklar. Die drei Männer sagten, sie würden zwar anständig behandelt, litten aber unter körperlichen Beschwerden und der Isolation.  

22:50 Uhr: Polizisten in Ferguson müssen nach Unruhen nun "Körperkameras" tragen

Erste Konsequenzen nach dem Tod des unbewaffneten Teenagers Michael Brown (†18) durch einen weißen Polizisten und der folgenden Polizeibrutalität gegenüber Demonstranten: Polizisten müssen in dem St.-Louis-Vorort Ferguson (US-Staat Missouri) künftig Kameras tragen, welche die Arbeit der Beamten lückenlos dokumentieren sollen. Privatfirmen hatten 50 Kameras gespendet, teilte der neue Polizeichef Tom Jackson mit.

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Unruhen in Ferguson: Cops sollen besser überwacht werden

Der Riesenskandal in Ferguson hatte ein nationale Debatte über Polizeiübergriffe - mehrheitlich gegen Farbige – ausgelöst. Senatorin Claire McCaskill (D) will den Einsatz von Körperkameras sogar zur Bedingung für den Erhalt bundesstaatlicher Fördergelder für Polizei-Departments machen. 

22:30 Uhr: Auch Kate Upton verlangt in Hollywood-Nacktfotoskandal Strafverfolgung der Hacker

Die Enthüllung von Nacktfotos zahlreicher Stars erschüttert weiterhin die Unterhaltungsindustrie - und ruft die Kripo auf den Plan. Seit Sonntag tauchen aus Apples iCloud-Synchronisationssystems gestohlene Privatfotos von oft hüllenloser Berühmtheiten für gehörige Aufregung. Als erstes Opfer forderte die "Tribute von Panem"-Beauty Jennifer Lawrence, von der 60 Nackt-Selfies gestohlen wurden, die energische Strafverfolgung der Hacker. Jetzt schloss sich Supermodel Kate Upton, ebenfalls Opfer der Nacktfoto-Diebe, bei der Jagd an: Ihr Anwalt sprach von einer "unfassbaren Verletzung ihrer Privatsphäre", die Behörden wären bereits eingeschaltet worden. Wie Lawrence droht auch Upton mit Millionenklagen gegen Websites, die Fotos publizieren.

 

 

Unter den bisher bekannten Opfern: Victoria Justice, Ariana Grande, Kirsten Dunst, Hope Solo, Krysten Ritter, Yvonne Strahovski und Teresa Palmer. Experten vermuten eine Hackerbande hinter dem Cyberdiebstahl. In geheimen Netzwerken sollen die Bilder bereits seit über einer Woche kursieren, berichtet die "Daily Mail". Die ersten Fotos tauchten in einem Forum namens AnonIB auf, so Reports. Die Hacker prahlen, dass sie Bilder weiterer Stars hätten, die bisher noch nicht veröffentlicht wurden. Bis zu 100 Prominente könnten betroffen sein. Der Kurznachrichtendienst Twitter, der die Flut an Nacktfotos hilflos zuließ und vehement kritisiert wurde, kommt mit dem Löschen der Nacktbilder-Konten kaum nach.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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