Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

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Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

3:55 Uhr: Bündnis beschoss 27 IS-Stellungen im Irak und in Syrien

Die internationale Allianz gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat nach US-Angaben seit Mittwoch 27 Stellungen der Extremisten im Irak und in Syrien beschossen. Dabei seien Bomber, Kampfflugzeuge und Drohnen zum Einsatz gekommen, teilte das US-Verteidigungsministerium am Freitag (Ortszeit) mit. Sieben Ziele seien in Syrien angegriffen worden, fünf davon nahe der seit Wochen umkämpften Stadt Kobane. Die restlichen 20 Luftschläge gab es demnach im benachbarten Irak. Die sunnitischen IS-Extremisten hatten zuletzt ihre Angriffe im Umland der 110 Kilometer nördlich von Bagdad gelegenen Stadt Samarra verstärkt. Erobern sie diese, wären die Jihadisten in einer strategisch wichtigen Position, um auch die Hauptstadt anzugreifen. Wie das irakische Militär mitteilte, brachen am Freitag am Rande Samarras heftige Gefechte zwischen den Extremisten und Regierungstruppen aus. In der Stadt steht eines der wichtigsten schiitischen Heiligtümer. In den Augen sunnitischer Extremisten sind Schiiten abtrünnige Muslime. 

3:05 Uhr: Angelina Jolie an Windpocken erkrankt

Hollywoodstar Angelina Jolie (39) ist kurz vor dem US-Kinostart ihres Films "Unbroken" an Windpocken erkrankt. Am Freitag gab die 39-Jährige in einem kurzen Video bekannt, dass sie geplante Interviews und Werbetermine für ihr Regiewerk in den kommenden Tagen absagen müsse. "Ich werde zu Hause bleiben, Juckreiz haben und alle vermissen", sagte Jolie in dem Video.

 

 

"Ich kann es einfach nicht fassen, denn dieser Film bedeutet mir so viel." Die sechsfache Mutter erfuhr demnach am Donnerstag von der Erkrankung. Das Weltkriegsdrama "Unbroken" ist die zweite Regiearbeit der 39-Jährigen. Die Geschichte handelt von dem US-Sportler und Kriegshelden Louis Zamperini (Jack O'Connell), der nach einem Flugzeugabsturz im Zweiten Weltkrieg in einem Schlauchboot überlebt und in japanische Gefangenschaft gerät. Der Film läuft in den USA am 25. Dezember an, in Deutschland ist er ab Mitte Jänner zu sehen. 

1:55 Uhr: Spanische Internetgemeinde besorgt über Einstellung von Google News

In Spanien ist die Internetgemeinde besorgt über die dort geplante Einstellung von Google News. "Die großen Verlierer werden die Medienhäuser selbst sein", teilte der Verband der Internetnutzer am Freitag mit. Mit dem Verschwinden ihrer Nachrichten aus der Suchmaschine Google gingen den Verlagen Zugriffe auf ihre Internetseiten verloren. Der US-Internetkonzern Google hatte am Mittwoch angekündigt, seinen Nachrichtendienst in Spanien am Sonntag einzustellen. Das Unternehmen reagierte damit auf ein neues spanisches Gesetz zum geistigen Eigentum, das im Jänner in Kraft tritt. Google-News-Chef Richard Gingras erklärte, das Gesetz verpflichte spanische Medien, "Geld für die kleinsten Schnipsel" zu verlangen, die von Diensten wie Google News gezeigt würden - "ob sie wollen oder nicht".

 

 

Da Google News selbst kein Geld verdiene und keinerlei Werbung zeige, sei die Neuerung "einfach nicht mehr tragbar". Obwohl das Gesetz in Spanien "Google-Steuer" genannt wird, sind davon auch andere Anbieter betroffen, die Nachrichten verlinken, etwa Yahoo. Trotz Warnungen des spanischen Verlegerverbands AEDE vor negativen Auswirkungen durch das Ende von Google News will das spanische Kultusministerium an dem Gesetz festhalten. Die Informationsfreiheit werde dadurch nicht behindert, hieß es. Die neue Regelung ist Teil eines neuen Gesetzes zum Urheberrecht, das vom spanischen Parlament im Oktober verabschiedet worden war. 

1:20 Uhr: FBI untersucht mysteriösen Todesfall: Wurde schwarzer Teenager gelyncht?

Lennon Lacy (†17) war am 29. August erhängt in einem Trailer-Park in Bladenboro (North Carolina) entdeckt worden, der Teenager hing an einem Gürtel, der nicht ihm gehörte. Auch eine Hundeleine wurde gefunden. Dennoch urteilten die örtlichen Behörden rasch: Selbstmord! Doch die Eltern wollten es darauf nicht beruhen lassen: Der Schüler hätte keinerlei Andeutungen gemacht, dass ihn Selbstmordgedanken quälten, sagte seine Mutter Claudia Lady: "Als ich ihn sah, wusste ich sofort: Er hat das nicht gemacht!"

 

 

Der Teenager hatte sich am Morgen des Todestages vorbereitet auf ein Football-Spiel, sein Trikot bereitgelegt. Nach Druck der Bürgerrechtsbewegung NAACP schaltete sich nun die Bundespolizei FBI in den Fall ein. Die Ermittlungen werden wieder aufgenommen.

0:25 Uhr: Lehrerin in Utah hatte Sex mit mindestens drei Schülern

Brianne Land Altice (35), eine ehemalige Englisch-Lehrerin an der Davis High School in Utah, wurde wegen fünffacher Vergewaltigung angeklagt. Nun wurde ein dritter Schüler ausgeforscht, der eine Sex-Beziehung mit der Blondine hatte. Die Unterrichtskraft war bereits im Vorjahr verhaftet worden, als zuerst mehrmonatige Beziehungen mit zwei Teenagern (16, 17) bekannt wurden.

 

 

Die Frau steht vor dem Richter, es droht eine mehrjährige Haftstrafe.

23:35 Uhr: Sechs mutmaßliche Jihadisten in Frankreich verurteilt

In Frankreich sind sechs mutmaßliche Jihadisten zu Haftstrafen verurteilt worden. Die jungen Männern aus der Pariser Vorstadt hatten laut Urteilsspruch vom Freitag versucht, Mitgliedern ihrer Gruppe dabei zu verhelfen, sich den Jihadisten in Mali anzuschließen. Die Höchststrafe von neun Jahren Haft wurde gegen einen 25-Jährigen verhängt, dem zwei "Erkundungsreisen" in das Land im Jahr 2012 vorgeworfen werden. Allerdings soll er 2013 bei einem Anschlag in Timbuktu ums Leben gekommen sein, sein Tod konnte aber bisher nicht sicher bestätigt werden. Der einzig vor Gericht erschienene Angeklagte war ein 29-Jähriger, der in der Vergangenheit für das Pariser Rathaus arbeitete. 2012 wurde er im Niger gefasst. Er erhielt sechs Jahre Haft. Seine Anwältin betonte, er habe keinen Kontakt mit den in Mali aktiven Gruppen gehabt. Laut Staatsanwaltschaft teilten "die sechs Freunde dieselben radikalen islamistischen Ideen". Die übrigen Angeklagten erhielten Haftstrafen von drei bis fünf Jahren, die zum Teil auf Bewährung ausgesetzt wurden.  

22:55 Uhr: Angelina Jolie bestraft lästernde Sony-Managerin mit eisigem Blick...

Es sollte eine versöhnliche Umarmung werden, als Sony-Managerin Amy Pascal bei einer Frauengala auf Hollywood-Star Angelina Jolie zuging und die Schauspielerin an den Schultern packte. Doch Jolie schien nicht gelaunt für eine Bussi-Bussi-Versöhnung. Vor Tagen hatten Hacker im größten Hollywood-Skandal seit Jahren interne Emails des Filmstudios Sony Pictures enthüllt, wo Produzent Scott Rudin in einem Email-Austausch mit Pascal Jolie als talentlose Zicke beschimpft hatte.

 

 

Jolie bedachte die Managerin mit einem eisigen Blick und starrte an ihr vorbei. Das Bild sagte mehr als tausend Worte. Die Sony-Hacker lösen immer mehr echte Dramen in Hollywood aus, packender schon als der beste Filmstoff...

22:45 Uhr: Wieder Schießerei an US-Schule: Drei Schüler angeschossen

Drei Schüler wurden niedergeschossen nahe der Rosemary Anderson High School in Portland (Oregon). Das Ausmaß der Verletzungen blieb vorerst unbekannt, alle Opfer wären jedoch bei der Einlieferung in das "Legacy Emanuel Hospital" am Leben gewesen und hätten geatmet, so Pete Simpson von der Portland-Polizei. Ein Schüler wurde in den Rücken getroffen, eine Schülerin in die Brust, so Augenzeugen im US-TV. Die Schießerei wurde mit Gang-Aktivitäten in Zusammenhang gebracht.

 

 

Der Täter befand sich vorerst auf der Flucht, die Polizei leitete eine Großfahndung ein. Zwei weitere Schulen in der Nähe wurden evakuiert. 

22:30 Uhr: Erdrutsche und Evakuierungen in Südkalifornien nach Regensturm

Schwere Regenfälle durch den schlimmsten Küstensturm seit Jahren in Kalifornien lösten eine Serie von Erdrutschen und Felsstürzen aus. 80 Kilometer nordwestlich von Los Angeles kamen Anwohner einer Siedlung mit dem Schrecken davon, als Schlamm- und Geröllmassen Barrieren durchbrachen und Wohnhäuser beschädigten. Von einem Gebäude ragte nur mehr das Dach heraus aus den Gesteinsmassen. 

 

 

Südlich von L.A. musste die Feuerwehr zwei Menschen aus dem Hochwasser führenden Los-Angeles-Fluss retten. Bei 50.000 Haushalten und Geschäften fiel der Strom aus. Dem "Jahrhundertsturm" fielen zwei Menschen im benachbarten US-Staat Oregon zum Opfer, San Francisco versank nach Stromausfällen im Stadtkern am Donnerstag im Chaos. 

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

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