Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

03:56
 

Oktoberfest beginnt in München

In München beginnt heute, Samstag, das Oktoberfest. Oberbürgermeister Dieter Reiter wird um Punkt 12.00 Uhr das erste Fass Wiesn-Bier anzapfen und damit das größte Volksfest der Welt eröffnen. Das Oktoberfest steht in diesem Jahr im Zeichen der Flüchtlingskrise. Die Behörden gehen aber davon aus, dass sich die Ströme der Wiesn-Besucher und der Flüchtlinge am Münchner Hauptbahnhof trennen lassen. Am Hauptbahnhof hatte sich die Lage in den vergangenen Tagen entspannt. Kamen am vergangenen Wochenende viele Tausend Flüchtlinge täglich an, so waren es zuletzt noch Hunderte oder auch über Tausend.

03:06
 

USA: Russland hat vier Kampfflieger in Syrien stationiert

Russland hat nach US-Angaben vier Kampfflieger in Syrien stationiert. Die Kampfflugzeuge seien in Latakia im Westen des Bürgerkriegslandes gesichtet worden, sagte am Freitagabend in Washington ein Regierungsvertreter, der anonym bleiben wollte. In Latakia errichtet Russland derzeit nach US-Angaben einen Luftwaffenstützpunkt aus vorgefertigten Teilen und einem mobilen Kontrollturm. Mit der Entsendung von Kampfflugzeugen hätte Moskau den Ausbau seiner militärischen Präsenz in Syrien auf eine neue Stufe gestellt. Bisher war nur von Panzern, Artillerie und dutzenden Soldaten die Rede gewesen. Die Aussagen des US-Regierungsvertreters kamen nur wenige Stunden, nachdem die USA und Russland nach langem Schweigen auf militärischer Ebene wieder Kontakt auf höchstem Niveau aufgenommen hatten. Verteidigungsminister Ashton Carter telefonierte am Freitag mit seinem russischen Kollegen Sergej Schoigu, wie beide Seiten mitteilten.

02:23
 

Obama nominierte offen homosexuellen Kandidaten als US-Heeresminister

US-Präsident Barack Obama hat erstmals einen offen homosexuellen Kandidaten als Heeresminister nominiert. Sofern der Senat die Personalie bestätigt, wäre Eric Fanning der erste Schwule, der einen Dienst des US-Militärs leitet und seine sexuelle Orientierung öffentlich gemacht hat. Als er seine Karriere beim Verteidigungsministerium begann, mussten Schwule und Lesben ihre Homosexualität noch verbergen. Obama hob diese Regelung im Dezember 2010 auf. Fanning, der im Pentagon bereits eine Reihe ranghoher Posten besetzte, würde auf John McHugh folgen. Verteidigungsminister Ashton Carter begrüßte Fannings Ernennung. "Ich weiß, dass er die Armee stärken, auf ihren besten Traditionen aufbauen und unsere Bodentruppen vorbereiten wird, einer neuen Generation von Herausforderungen zu begegnen", erklärte Carter.

01:47
 

Castro und Obama sprachen am Telefon über weitere Annäherung

Kubas Staatschef Raul Castro und US-Präsident Barack Obama haben in einem Telefonat über eine weitere Annäherung zwischen ihren beiden Ländern gesprochen. Wie das kubanische Außenministerium am Freitag (Ortszeit) in Havanna mitteilte, betonte Castro die "Notwendigkeit", die "Reichweite" der Lockerungen der US-Beschränkungen gegenüber Kuba zu vergrößern. Das 1962 verhängte US-Embargo gegen Kuba müsse vollständig aufgehoben werden, sagte Castro. Das Weiße Haus bestätigte das Telefongespräch. Darin sei es um Wege gegangen, "die bilaterale Zusammenarbeit voranzutreiben, auch wenn wir weiterhin Differenzen bei wichtigen Themen haben und diese Differenzen offen ansprechen werden", hieß es aus Washington.

01:22
 

Verstoß gegen Klimaschutzregeln? USA drohen VW mit hoher Strafe

Volkswagen drohen in den USA hohe Strafen: Die Umweltbehörde EPA wirft dem deutschen Autobauer Verstöße gegen das Klimaschutzgesetz "Clean Air Act" vor und fordert den Rückruf von 482.000 Diesel-Fahrzeugen in Kalifornien. Betroffen sind nicht nur Autos der Kernmarke VW, sondern auch ein Modell der Konzerntochter Audi. Das Unternehmen stehe im Verdacht, eine spezielle Software eingesetzt zu haben, um die Messung des Schadstoffausstoßes zu manipulieren, teilte die Environmental Protection Agency (EPA) am Freitag in Washington mit. Durch das Programm soll es möglich sein, das Abgas-Kontrollsystem nur bei offiziellen Emissionstests zu aktivieren. Das würde bedeuten, dass die Luftverpestung in Wirklichkeit viel höher wäre. Bisher seien Fahrzeuge der Baujahre 2009 bis 2015 aufgefallen, darunter das wichtigste Modell Jetta, aber auch der Golf, Beetle und der Passat.

23:45
 

Flüchtlinge: Mazedoniens Parlament verlängerte Ausnahmezustand

Mazedoniens Parlament hat heute, Freitag, wegen des anhaltenden Flüchtlingsanstroms auf Vorschlag der Regierung den Ausnahmezustand an der südlichen und der nördlichen Landesgrenze bis Mitte Juni 2016 verlängert. Innenminister Mitko Cavkov begründete den Regierungsvorschlag mit den Prognosen, dass der Ansturm an die mazedonischen Grenzen weiter anhalten dürfte. Nach Angaben des Innenministeriums haben alleine in den vergangenen drei Monaten den Balkanstaat rund 83.000 Flüchtlinge passiert, seit dem Jahresbeginn ganze 300.000. "Wir setzen uns mit einem sehr komplizierten Problem auseinander. Es stellte sich heraus, dass kein einziger Staat die Fähigkeiten hat, es selbst zu meistern," meinte Innenminister, der Medienberichten zufolge zu einer weltweiten Krisenlösung aufforderte.

23:22
 

Flüchtlinge: Ungarn entwaffnete kroatische Polizisten

Die Flüchtlingstransporte von Kroatien nach Ungarn sind offenbar nicht zwischen den beiden EU-Nachbarn koordiniert. "Ohne jegliche Absprache sind 1000 Migranten mit dem Zug nach Magyarboly gebracht worden", sagte Ungarns Regierungssprecher Zoltan Kovacs am späten Freitagabend im ungarischen Grenzort Beremend. Die 40 kroatischen Polizisten, die den Zug begleiteten, seien entwaffnet worden. Der Zugführer sei festgenommen worden, fügte der Sprecher hinzu. Zuvor waren die Bereitstellung eines ungarischen Zugs zur Abholung der Flüchtlinge im Grenzbahnhof Magyarboly und von Bussen am Grenzübergang Beremend als Anzeichen dafür gedeutet worden, dass die Menschen auf organisierte Weise nach Österreich gebracht würden. Augenzeugen sahen zudem, wie ungarische und kroatische Polizisten in dem Grenzbahnhof gemeinsam agierten. In kroatischen Medien hieß es bereits: "Korridor nach Westen geöffnet".

23:11
 

Erste Erfolge bei Kampf gegen Waldbrände in Kalifornien

Im seit Wochen andauernden Kampf gegen mehrere Waldbrände in Kalifornien hat die Feuerwehr erste Erfolge vermeldet. Von den zwei besonders gefährlichen Großbränden in dem US-Bundesstaat sei "Butte Fire" inzwischen zu 60 Prozent unter Kontrolle, erklärten die Rettungskräfte am Freitag. Allein dessen Flammen zerstörten demnach bereits 28.600 Hektar Land, das ist eine Fläche etwa drei Mal so groß wie Paris. Auch bei anderen Bränden seien die Löscharbeiten vorangekommen, hieß es Der zweite besonders große Waldbrand, "Valley Fire", war dagegen erst zu 40 Prozent unter Kontrolle. Sorgen bereiteten den Einsatzkräften die Wettervorhersagen für die kommenden Tage. Der zu erwartende Temperaturanstieg in Kalifornien könne den Flammen neue Nahrung geben, warnte die Einsatzzentrale.

22:55
 

Prinz aus Katar flieht nach Ferrari-Raserei aus Beverly Hills

Der mysteriöse Fahrer, der mit einem gelben Ferrari mit 120 km/h durch eine Wohnsiedlung in Beverly Hills (L.A.) raste, ist ausgeforscht: Bei dem Straßen-Rowdie, der mit der Raserei Kinder gefährdete, handelt es sich um Khalid Hamad Al-Thani, einem Scheich aus dem reichen Wüstenstaat Katar. Laut Aussagen der Polizei hat er bereits die USA verlassen. Al-Thani hatte einem Mann, der den Vorfall filmte, noch zugerufen: “F… Amerika!”

22:36
 

Drama um 9/11-Tränenmädchen Rachel Uchitel: Ex wegen Drohungen verhaftet

Der 9/11-Fluch schlägt wieder zu bei der New Yorkerin Rachel Uchitel, die am 11. September 2001 ihren Verlobten verlor und als Ex-Mätresse von Tiger Woods zur Tabloid-Sensation wurde. Während Uchitel auf eine komplexe Gehirnoperation wegen chronischer Rückenschmerzen wartet, hätte sie ihr Ex-Mann Matt Hahn am Telefon terrorisiert, sogar gesagt: “Ich hoffe, dass du stirbst!” Uchitel rief die Cops, ihr Ex wurde verhaftet. Das Ex-Paar teilt das Sorgerecht für deren Tochter (3). Uchitel kommt am Dienstag unters Messer.

22:22
 

Riesenaufregung um Donald Trump: Republikaner lachte Obama-Lüge weg

Nach Skandalen um die Hetze gegen Immigranten und sexistischer Töne geriet der für das White House kandidierende Immobilien-König Donald Trump wieder ins Sperrfeuer der Kritik: Der Republikaner hatte es verabsäumt, einen Wutbürger bei einem Forum in New Hampshire zu korrigieren. Der hatte US-Präsidenten Barack Obama als “Moslem” bezeichnet, Muslime im Land als “Problem” gesehen und “geheime Trainingscamps” erwähnt. Trump schien die Wortmeldung zuerst zu erheitern. Auf die konkrete Frage “Wann können wir die alle loswerden?” versprach Trump, sich das alles als Präsident “genau anzusehen”. Keine Entgegnung, dass Obama Christ sei. Kein Widerspruch bei dem verrückten Ansinnens, alle Moslems zu deportieren. Rivalen bei den Republikaner-Vorwahlen kritisierten Trump prompt, die Demokratin Hillary Clinton schloss sich via Twitter an. Anders als Trump hatte Ex-Kandidat John McCain 2008 eine Frau beim Wahlkampf sofort korrigiert, als sie Obama als “Araber” bezeichnet hatte. Doch wie so oft: Trump ging zum Gegenangriff über, beschuldigte Obama, einen Krieg gegen das Christentum zu führen.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.com.

Diesen Artikel teilen:

Posten Sie Ihre Meinung

Kommentare ausblenden

Anzeigen

Werbung

Jetzt Live
Diese Videos könnten Sie auch interessieren
Wiederholen
Jetzt NEU

oe24.TV im Livestream: 24 Stunden News!

Live auf oe24.TV 1 / 10

Top Gelesen 1 / 5

Diese Website verwendet Cookies
Cookies dienen der Benutzerführung und der Webanalyse und helfen dabei, die Funktionalität der Website zu verbessern, um Ihnen den bestmöglichen Service zu bieten. Nähere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung