Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

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03:55
 

Dell und Speicher-Firma EMC sprechen über Fusion

Der PC-Hersteller Dell und die Speicher-Firma EMC loten laut Medienberichten einen Zusammenschluss aus. Noch sei unklar, ob sie eine Komplett-Fusion anpeilten oder nur einzelne Konzernteile kombinieren wollten, berichteten das "Wall Street Journal" und die "Financial Times" in der Nacht zum Donnerstag. EMC war zum Handelsschluss am Mittwoch rund 50 Milliarden Dollar wert. Über die Hälfte davon macht der Anteil von 80 Prozent an der Softwarefirma VMware aus. Die EMC-Aktie sprang nachbörslich um knapp acht Prozent hoch. Dell ist nicht mehr an der Börse notiert. Gründer Michael Dell hatte die Firma vor rund zwei Jahren mit Unterstützung von Finanzinvestoren vom Markt genommen. Er begründete das mit einem größeren Spielraum für Veränderungen ohne den ständigen Druck der Anleger, gute Zahlen zu präsentieren.

03:06
 

USA: 90 Prozent der russischen Angriffe in Syrien nicht gegen ISIS

Mehr als 90 Prozent der russischen Luftangriffe in Syrien richten sich nach Erkenntnissen der USA nicht gegen die Terrormiliz Islamischer Staat (IS, ISIS) oder dem Terrornetzwerk Al-Kaida nahestehende Kämpfer. Vielmehr seien moderate Rebellen, die gegen den syrischen Machthaber Bashar al-Assad kämpfen, meist das Ziel der russischen Angriffe, teilte das Außenministerium am Mittwoch in Washington mit. Es war das erste Mal, dass die USA offiziell genauere Angaben zu den russischen Angriffen in Syrien machten, die sich nach Angaben Moskaus gegen "terroristische Gruppen" wie den ISIS richten. "Mehr als 90 Prozent der Luftangriffe, die wir bisher registriert haben, waren nicht gegen den ISIS oder Al-Kaida-nahe Terroristen gerichtet", sagte US-Außenamtssprecher John Kirby. "Die Angriffe richteten sich vielmehr sehr oft gegen Oppositionsgruppen, die eine bessere Zukunft für Syrien wollen. Und die nicht wollen, dass das Assad-Regime an der Macht bleibt."

01:58
 

Parlament in Athen sprach Tsipras das Vertrauen aus

Gut zwei Wochen nach seinem Wahlsieg hat der griechische Regierungschef Alexis Tsipras am frühen Donnerstag erwartungsgemäß das Vertrauen des Parlaments in Athen bekommen. Alle 155 Abgeordneten der Koalitionsregierung von Tsipras Linkspartei Syriza und der rechtspopulistischen Partei der Unabhängigen Griechen (Anel) votierten in namentlicher Abstimmung mit "Ja". Die 144 Abgeordneten der Opposition stimmten mit "Nein". Ein Abgeordneter war abwesend, teilte das Parlamentspräsidium nach einer dreitägigen Debatte mit. Damit wurde die absolute Mehrheit im Parlament mit 300 Sitzen erreicht und die Regierung Tsipras hat das Vertrauen des Parlamentes, hieß es.

01:45
 

Japaner brach Besteigungsversuch des Everest ab

Der japanische Bergsteiger Nobukazu Kuriki hat die Besteigung des Mount Everst abgebrochen. Wegen starken Windes und tiefen Schnees sei es nicht möglich, lebend zurückzukehren, wenn er den Aufstieg fortsetze, schrieb der 33-Jährige am frühen Donnerstagmorgen in seinem Blog. Daher habe er entschieden, um 03.35 Uhr Ortszeit auf einer Höhe von etwa 8150 Metern abzusteigen. Der Japaner war am Vorabend von Camp 4 zur letzten Etappe aufgebrochen und wollte am Donnerstag auf dem 8.848 Meter hohen Gipfel stehen. Er wäre bei einem Erfolg der erste und einzige gewesen, der in diesem Jahr den Berg bestiegen hätte. Nach dem schweren Himalaya-Erdbeben im April waren alle anderen Vorhaben sowohl auf chinesischer als auch nepalesischer Seite des höchsten Berges der Welt abgesagt worden.

01:19
 

VW will sich bei Anhörung im US-Kongress entschuldigen

Im Skandal um manipulierte Abgaswerte bei VW will sich der Konzern vor dem US-Kongress entschuldigen und die volle Verantwortung übernehmen. "Im Namen unseres Unternehmens und meiner Kollegen in Deutschland möchte ich mich aufrichtig entschuldigen", heißt es in der am Mittwoch bekannt gewordenen Erklärung des USA-Chefs des Autobauers, Michael Horn, für eine Anhörung am Donnerstag in Washington. "Wir haben das Vertrauen unser Kunden, unserer Händler und unserer Angestellten genauso missbraucht wie das Vertrauen der Öffentlichkeit und der Aufsichtsbehörden", heißt es in dem Text. "Wir von Volkswagen übernehmen die volle Verantwortung für unser Handeln", will Horn laut Redetext bei der Anhörung im Kongress weiter sagen. Der Konzern werde für die Aufklärung des Skandals mit allen zuständigen Behörden kooperieren.

23:53
 

Hillary Clinton lehnt TPP-Handelsabkommen ab

US-Präsidentschaftsbewerberin Hillary Clinton lehnt das kürzlich vereinbarte Handelsabkommen TPP zwischen den USA und elf weiteren Staaten ab. "Beruhend auf meiner jetzigen Kenntnis kann ich dieses Abkommen nicht unterstützen", teilte Clinton am Mittwoch mit. Handelsabkommen müssten "eindeutige Prüfungen" bestehen, ob sie zu mehr Jobs und höheren Löhnen führten. Das bis zu 40 Prozent der Weltwirtschaft umfassende Abkommen namens Trans Pacific Partnership habe die hohen Erwartungen nicht erfüllt, sagte Clinton. Die Demokratin distanziert sich damit von Amtsinhaber Barack Obama, der den Deal als wichtigen Teil seiner Wirtschaftspolitik sieht und lang dafür geworben hatte.

23:19
 

US-Küstenwache stellt Suche nach Frachtschiff vor Bahamas ein

Die US-Küstenwache stellt ihre Suche nach Überlebenden von dem Frachtschiff "El Faro" ein, das wegen des Hurrikans "Joaquin" vor den Bahamas mit 33 Menschen an Bord vermutlich gesunken ist. Bei Sonnenuntergang werde die Suche eingestellt, teilte die Küstenwache am Mittwoch mit. Die Besatzung des 224 Meter lange Autotransporters hatte der Küstenwache am Donnerstag vergangener Woche zunächst eindringendes Wasser gemeldet, anschließend hieß es, das Schiff sei in Schräglage geraten. Spätere Bemühungen, den Kontakt wieder herzustellen und das Schiff zu orten, blieben erfolglos. An Bord der "El Fargo" befanden sich 28 US-Bürger und fünf Polen.

22:58
 

Ex-Freundin von Jim Carrey beging Selbstmord nach Beschimpfung durch Mutter

Immer schockierendere Details über den Freitod von Cathriona White, die mit Hollywoodstar Jim Carrey eine romantische Beziehung unterhielt. Ihre eigene Mutter soll das tödliche Drama ausgelöst haben. Brigid Sweetman nannte die junge Frau ausgerechnet an ihrem 30. Geburtstag eine “Versagerin” – wegen der Trennung von Carrey. White nahm sich dann genau am dritten Jahrestag des Todes ihres Vaters das Leben.

22:16
 

Tom Hanks mit weißen Haaren als Heldenpilot “Sully” bei Filmdreh

Filmstar Tom Hanks schlüpfte jetzt vor den Kameras in die Rolle von Wunderpiloten Chesley “Sully” Sullenberger, der im Jänner 2009 einen “US Airways”-Jet kurz nach dem Start nach einem Triebwerkschaden im Hudson-Fluss notwasserte. Hanks ließ sich für die Rolle die Haare weiß färben und einen Schnauzer aufkleben. Beim Gang durch New York sah er dem Flughelden sogar ähnlich. Regie bei dem Kinodrama führt Clint Eastwood. Der Promi-Dienst TMZ fragt bereits: Holt sich Hanks mit der Rolle gar den Oscar?

22:15
 

Skandal: Republikaner Ben Carson verhöhnt Opfer des College-Massakers… Der ehemalige Gehirn-Chirurg und gegenwärtige Republikaner-Kandidat fürs Oval Office verteidigt sich nach skandalösen Aussagen als Reaktion auf das Massaker des Psychokillers Christopher Harper-Mercer am “Umpqua Community College" in Roseburg (Oregon). Carson hatte angemerkt, dass er sich nicht einfach so abknallen hätte lassen. Er kritisierte damit indirekt die Opfer des Blutbades, wonach die sich nicht energischer zur Wehr gesetzt hätten. An den laschen Waffengesetzen hatte der tiefreligiöse “Polit-Prediger” hingegen nichts auszusetzen. Carson bemängelte, dass sich Lehrer und Studenten nicht sofort auf den Killer stürzten: “Ein Schütze kann nicht alle auf einmal erschießen”, dozierte Carson: “Deshalb wäre es gut gewesen, ihn zu überwältigen”. Heftige Kritik folgte von Waffengegnern und selbst Rivalen innerhalb der Republikaner-Partei. Im Internet setzte es nichts als Hohn und Spott: Die Website des Magazins "New Yorker" titelte sarkastisch: "Ben Carson: Pompeji-Opfer hätten der Lava davonlaufen sollen..."

Autor: Herbert Bauernebel
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