Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Herbert Bauernebel berichtet

Mit oe24 LIVE durch die Nacht

Aus unserem Büro in New York berichtet ÖSTERREICH-Reporter Herbert Bauernebel LIVE.

4:00 Uhr: Report: Geldwäsche-Ermittlungen in den USA gegen Commerzbank

In den USA wird wegen mutmaßlicher Geldwäsche gegen die Commerzbank ermittelt. Staatsanwälte aus New York hätten Untersuchungen eingeleitet, berichtete das "Wall Street Journal" (WSJ). Es gehe um Vorwürfe, Deutschlands zweitgrößte Bank habe zu laxe Kontrolle gehabt, um Geldwäsche zu erkennen und zu verhindern. Die Commerzbank war zunächst nicht für eine Stellungnahme erreichbar. Die Untersuchungen könnten einen anderen Fall in den USA beeinflussen. Denn die Bank verhandelt mit US-Behörden über einen Vergleich zu mutmaßlichen Verstößen gegen US-Sanktionen gegen Länder wie den Iran und Sudan. Im Gespräch waren hier zuletzt Insidern zufolge rund 650 Millionen Dollar.  

3:20 Uhr: Investmentfirma "Pimco" findet rasch Nachfolger für Fondslegende Gross

Die amerikanische Allianz-Fondstochter Pimco hat schnell einen Nachfolger für die überraschend zurückgetretene Investorenlegende Bill Gross gefunden. Dan Ivascyn werde neuer Investmentchef, teilte Pimco am Freitagabend mit. Das Unternehmen bestätigte damit Reuters-Informationen. Ivascyn ist einer von sechs stellvertretenden Anlagechefs gewesen, die Pimco dem 70-jährigen Gross Anfang des Jahres zur Seite gestellt hatte. Die anderen Stellvertreter wurden ebenfalls befördert.

 

 

Um den Vorzeigefonds Total Return, den Gross über Jahrzehnte zum weltgrößten Anleihenfonds aufgebaut hat, werden sich künftig Mark Kiesel, Scott Mather und Mihir Worah kümmern, allesamt bisher Stellvertreter von Gross. Sie sollen verhindern, dass dort weiteres Geld abfließt. Aber genau das befürchtet das Analysehaus Morningstar, Hunderte Milliarden Dollar könnten Kunden umschichten. Seit Mai 2013 haben Anleger bereits 70 Milliarden Dollar aus dem Total Return abgezogen. Der weltgrößte Anleihenfonds hatte einst ein Volumen von knapp 293 Milliarden Dollar.  

2:50 Uhr: Mörder mit einplantierten Teufelshörnern brüllte bei Verurteilung: "Ich sehe euch alle in der Hölle!"

Geschworene im US-Staat Massachusetts verurteilten den Teufelsanbeter Caius Veiovis wegen das Mordes an drei Menschen, deren Leichen er zerstückelte. Der Killer ließ sich mehrere Hörner in die Stirne implantieren und Tätowierungen mit diabolischen Botschaften ins Gesicht stechen.

 

 

Nach der Verurteilung brüllte er Obszönitäten, schwor, dass er jeden einzelnen der "Jury" in der Hölle wiedersehen werde. Das Strafausmaß wird am Montag verkündigt.

2:25 Uhr: Damenabend der künftigen Mrs. Clooney in Venedig

Eine der glamourösesten Hochzeiten des Jahres kommt in der romantischen Lagunenstadt Venedig auf Touren. Filmstar George Clooney und Staranwältin Amal Alamuddin beglückten Fotografen mit einer Motorbootfahrt durch die Kanäle, sie strahlten wie Frischverliebte. Freitag trafen auch weitere Stars wie Matt Damon, Cindy Crawford und Vogue-Herausgeberin Anna Wintour ein.  

 

 

Am Abend feierte die schöne Amal mit Freundinnen und ihrer Familie. Die künftige Braut kam mit einem Boot im roten Seidenkleid im "Aman Canal Grande"-Ressort an. Gesichtet wurden ihre Mutter Baria, ihre Schwester Tala und eine gute Anwaltsfreundin aus London, Philippa Webb. Ganz Venedig ist regelrecht aus dem Häuschen: 30 Boote verstopften bei der Ankunft der Hochzeitsgäste den Canale Grande. Die eigentliche Trauungszeremonie soll am Montag stattfinden.    

1:20 Uhr: US-Luftwaffe flog erneut Angriffe in Syrien

Die US-Luftwaffe hat in der Nacht auf Samstag erneut Angriffe in Syrien geflogen. Ziele waren nach Angaben eines Pentagon-Mitarbeiter Stellungen von Kämpfern der Jihadistenorganisation Islamischer Staat (IS). Angaben zu möglichen Opfern der Angriffe wurden nicht gemacht. Die USA hatten am Dienstag erstmals IS-Stellungen in Syrien angegriffen. Sie werden bei ihrem Vorgehen gegen die Jihadisten militärisch von mehreren arabischen Staaten unterstützt.

 

 

In der Nacht auf Donnerstag nahmen die Verbündeten erstmals gezielt von den Jihadisten kontrollierte Ölanlagen ins Visier. Experten zufolge erzielt der IS jeden Tag Einnahmen in Millionenhöhe aus dem Verkauf von Öl. Im Irak fliegen die USA und andere Staaten bereits seit Anfang August Luftangriffe.  

23:55 Uhr: Bürgerrechtler verklagen US-Privatgefängnis wegen grauenhafter Zustände

Wegen der Zustände in einem privat geführten Gefängnis im US-Bundesstaat Mississippi wollen Zivilrechtsanwälte verschiedener Bürgerrechtsbewegungen klagen. Wie die Organisation ACLU am Freitag mitteilte, sei bei einem Bundesgericht ein Antrag auf eine Gemeinschaftsklage eingereicht worden. Grundlage ist ein Bericht über die Haftumstände in der "East Mississippi Correctional Facility".

 

 

Das Gefängnis wird im Auftrag des Staats von einem Privatunternehmen betrieben. Folterähnliche Methoden, unzureichende medizinische Versorgung und völlig verwahrloste Zellen lauteten einige der Vorwürfe, wie aus einer Mitteilung der ACLU hervorgeht. In dem Bericht sei auch die Rede von blutverschmierten Fußböden, unbehandelten Patienten mit teils schweren Erkrankungen wie Krebs oder Depressionen und Insassen, die tagelang ohne Wasser und Licht in ihren Zellen saßen. Mehr als 70 Prozent der Inhaftierten sollen an psychischen Krankheiten leiden. Die Gefängnisleitung war für eine Stellungnahme am Freitag nicht zu erreichen.  

23:20 Uhr: Ranghohes IS-Mitglied bei Luftangriff getötet

Bei einem Luftangriff im Osten Syriens ist nach Angaben von Aktivisten am Freitag ein ranghohes Mitglied der Jihadistengruppe Islamischer Staat (IS) getötet worden. Ein Kampfjet der Koalition gegen die Jihadisten habe auf ein Motorrad mit zwei Männern gezielt, nachdem dieses ein IS-Hauptquartier westlich von Deir Essor in der gleichnamigen Provinz verlassen habe.

 

 

Dies sagte der Chef der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, der Nachrichtenagentur AFP. Beide Männer seien getötet worden. Einer der beiden, ein Araber, habe eine wichtige Funktion innerhalb des IS eingenommen. Angaben zur Identität oder zur Rolle des Mannes machte Abdel Rahman nicht. Die US-Luftwaffe fliegt seit Anfang August Luftangriffe auf IS-Stellungen im Irak und weitete diese kürzlich gemeinsam mit arabischen Verbündeten auf Syrien aus.  

22:50 Uhr: Rosenkrieg droht zwischen Rapper Wiz Khalifa und Model Amber Rose

Der Musiker verlangt vor Gericht nun das gemeinsame Sorgerecht für das gemeinsame, einjährige Kind des Paares. Model Rose hatte in ihren Scheidungspapieren hingegen um das alleinige Sorgerecht angesucht. Keinen Ärger dürfte es jedoch beim Geld geben: Beide hatten ein "Prenup" (Ehevertrag) unterzeichnet, sie erhält eine Abfindung von einer Million Dollar, er soll ihr auch Unterhalt bezahlen.

 

 

Khalifa hatte die LA-Staranwältin Laura Wasser geheuert, die einst Maria Shriver bei ihrer Scheidung von Arnie vertrat.  

22:45 Uhr: FBI ermittelt: War Killer, der Kollegin enthauptete, von IS inspiriert?

Die US-Bundespolizei schaltete sich bei den Ermittlung nach einem grausamen Mord in einer Lebensmittelfabrik in Moore (US-Staat Oklahoma) ein. Untersucht soll ein möglicher, terroristischer Hintergrund werden. Alton Nolen, der jüngst von der Firma "Vaughan Foods" gefeuert wurde, kehrte Donnerstag an seinen Arbeitsplatz zurück. Er attackierte Ex-Arbeitskollegin Coleen Hufford (54) mit einem Fleischermesser und trennte ihr den Kopf ab. Dann stach er auf eine weitere Arbeiterin, Trace Johnson (43), ein. Der Finanzchef der Firma, der auch als Reservist für das Sheriff-Department dient, schoss den Amokläufer nieder. Der Fall sorgte wegen möglicher Terrormotive für weltweite Schlagzeilen: Denn Nolan war jüngst zum Islam konvertiert und hatte Arbeitskollegen aufgefordert, ebenfalls der Religion beizutreten.

 

 

Das FBI untersucht vor allem Nolans Aktivitäten in Online-Sozialnetzen. Laut New York Times zeigte seine Facebook-Page Fotos von IS-Kämpfern. Die Terrorgruppe IS hatte jüngst heimliche Anhänger in westlichen Staaten aufgefordert, Mitbürger abzuschlachten. Befürchtet wird, dass es sich bei dem Blutbad in Moore um einen ersten solchen Racheakt für den US-Luftkrieg gegen die Dschihadisten in Syrien und im Irak handelt.  

22:30 Uhr: Von Boko Haram entführte Schülerin gelang die Flucht

Eine der hunderten von der Terrororganisation Boko Haram in Nigeria entführten Schülerinnen wurde lebend gefunden. Die 20-Jährige irrte verwirrt durch die Wildnis in der entlegenen Region im Nordosten Nigerias. Es blieb vorerst unklar, ob ihr die Flucht gelang oder sie freigelassen wurde. Die junge Frau war jedenfalls in der Gruppe von über 300 Schülerinnen, die von der radikalen Dschihadisten-Miliz im Frühjahr entführt worden war, bestätigte Polizeisprecher Emmanuel Ojukwu.

 

 

Sie wurde nahe der Stadt Mubi "völlig traumarisiert und sehr schwach gefunden", sagte Ojukwu. Sei hatte Schwierigkeiten, sich selbst zu identifizieren, so Reports. Die Massenentführung im April hatte mit Aufrufen auf Twitter unter #BringBackOurGirls die Welt aufgerüttelt, auch First Lady Michelle Obama nahm an dem globalen Aufruf teil. Bisher befindet sich der Großteil der Entführungsopfer jedoch weiter in den Händen der Radikal-Islamisten.

Mehr Infos von unserem US-Korrespondenten Herbert Bauernebel auf AmerikaReport.de.

Autor: Herbert Bauernebel
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